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Trotz Schulterbruch zur Abschiedsfeier

13.08.2007

Brechten Freie Plätze gab es nicht mehr beim Abschiedsgottesdienst von Pfarrer Arnold Blankenheim in der St. Antonius-Kirche. Die Menschen zwängten sich an den Rand der Sitzbänke und nahmen gerne in Kauf, dass sie den Gottesdienst im Stehen verbringen mussten.

Nach zwölf Jahren in Brechten geht der katholische Priester in den verdienten Ruhestand. Allerdings steht er der Gemeinde weiterhin zur Verfügung und wird vielleicht in Zukunft die eine oder andere Messe leiten.

Selbst eine gebrochene Schulter konnte ihn nicht von "seinem" Gottesdienst abhalten: "Wenn ich Euch erzählen würde, was ich da wieder für einen Unsinn gemacht habe, dann würdet ihr Euren Kindern die Ohren zu halten." Mit flotten Sprüchen wie diesen avancierte Pfarrer Blankenheim während der Zeremonie immer mehr zum Moderator, was die Gemeinde mit Lachen und Applaus honorierte.

Pastoralverbund

Von nun an tragen die Verantwortung für die drei Gemeinden St. Barbara, St. Marien und St. Antonius im Pastoralverbund Pfarrer Leon Watzek, Vikar Lutger Jakob sowie die beiden Gemeindereferentinnen Cordula-Maria von Chameer-Gliesen und Martina Gosing. Alle drei Gemeinden gemeinsam haben zum Erfolg des Abschiedsfestes beigetragen. So waren zum Beispiel die Messdiener Mitglieder aller drei Gemeinden.

Kinder tanzten

Eine besondere Vorstellung am Ende der Messe lieferten die Kinder des St. Antonius-Kindergartens. Mit Erzieherin Melanie Speers hatten sie für ihren Pfarrer einen Tanz einstudiert. "Dafür haben wir satte zweieinhalb Wochen geübt", bemerkte Speers erleichtert ob der positiven Resonanz.

Zum Abschluss sagte Arnold Blankenheim: "Mein Dank gilt den Gremien, den Kirchenvorständen, den Pfarrgemeinderäten sowie allen Menschen, die sich in Vereinen und Verbänden für das Wohl unserer Gemeinde eingesetzt haben. Ebenso dankbar bin ich für das gute Miteinander in der Ökumene." Nach diesen Worten ging es ins benachbarte Heinrich-Weber-Haus, um die offizielle und persönliche Verabschiedung des Geistlichen vorzunehmen. Bei diversen Leckereien verbrachten die Gemeindemitglieder einen angenehmen Nachmittag. Dabei konnten sie die Klänge der hauseigenen Band "Regenbogen-Schola" genießen.

Timo Lämmerhirt

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