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Umfrage Betrugsskandale

DORTMUND Erst der Betrugsskandal im OB-Büro, dann 100.000 Euro, die sich ein ARGE-Mitarbeiter laut Anklage auf seine privaten Konten überweisen ließ. Jetzt soll auch noch ein Mitarbeiter aus dem Personalamt 24.000 Euro unterschlagen haben. Wir haben Dortmunder Bürger gefragt, was sie davon halten.

23.01.2008

Nicole Rodofile (37), Barop: "Ich finde die Vorfälle ganz schlimm. Wahrscheinlich macht man es den Betrügern zu einfach."

Elke Lückert (41), Kirchhörde: "Meiner Meinung nach ist das kein verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern. Jeder Beruf braucht Kontrollen. Betrügereien müssen einfach schneller auffallen."

Marlies Jahn (67), Mitte: "Es müssten immer zwei die Gelder genehmigen, damit solche Fälle früher bemerkt werden."

Ingrid Riese (65), Kirchlinde: "Das ist eine Sauerei, wer soll das wohl ersetzen? Aber wie man das verbessern soll, weiß ich auch nicht, schließlich weiß ich nicht, wie das System funktioniert."

Manfred Primke (54), Wambel: "Das ist kein Beamten- sondern ein menschliches Problem. In der Wirtschaft wird stärker kontrolliert. Der Reparaturversuch, der hier jetzt mit dem Vier-Augen-Prinzip betrieben wird, ist in der Wirtschaft die Regel."

Rudi Reimann (54), Kley: "Das ist die Mitnahmementalität. Jeder versucht, so gut wie möglich klarzukommen. Das sieht man ja an Nokia: Abzocken und weiter."

Klaus Milo (57), Mitte: "Wenn ich im Betrieb eine Briefmarke brauche, muss ich das drei Mal quittieren lassen und in den Ämtern verschwinden Unsummen an Steuergeldern. Man sollte die Vorgesetzten haftbar machen, vielleicht kann man sich dann immerhin von denen das Geld zurückholen."

Heinfried (55) und Carmen (49) Block, Mitte: "Für den Steuerzahler wären Investitionen in übergeordnete Kontrollen günstiger. Die Frage ist nur, was ein Vier-Augen-Prinzip bringt. Wenn sich die zwei Leute sympathisch sind, teilen die noch."

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