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Uni: Neuer Name, neuer Schwung

DORTMUND Wir müssen deutlich machen, dass wir jetzt keine amputierte Universität sind, da lassen wir uns sicher etwas einfallen“, sagte gestern Uni-Rektor Eberhard Becker und kündigt nach dem Senatsbeschluss, die Uni künftig "Technische Universität" zu nennen, eine „Kommunikationsoffensive“ an.

von Von Britta Linnhoff

, 19.10.2007
Uni: Neuer Name, neuer Schwung

Optimistisch: Rager

Die Universität Dortmund heißt künftig „Technische Universität“ (RN berichteten). Die Entscheidung sei nötig gewesen, um sich im Wettbewerb zu positionieren und zu punkten, da ließ Eberhard Becker gestern keinen Zweifel: Diese Focussierung sei ein wesentlicher Hintergrund der Entscheidung gewesen. Man müsse mit dem neuen Hochschulfreiheitsgesetz die Wege allein gehen, sei keinem ministeriellen Willen mehr nachgelagert und: „Wir wollen das auch“.

      Auch von den Vertretern der Geisteswissenschaften gab es bei der Abstimmung Unterstützung. Natürlich gebe es hier die Befürchtung, dass man künftig zu kurz komme oder sogar ganz auf der Strecke bleibe. Daran denke aber niemand, betonte Becker, das sei „absoluter Quatsch“: Gerade diese Bereiche böten der künftigen technischen Universität eine zusätzliche Chance, sich mit einem unverwechselbaren Angebot zu positionieren.

Und deshalb ist auch Prorektor Günther Rager  als ein Vertreter dieser Fachbereiche insgesamt zufrieden: „Ich sehe uns nicht in der Verliererrolle, wir haben viele Möglichkeiten, uns schärfer zu profilieren, wenn es uns gelingt, zusammen zu arbeiten.“ Und so könnte diese nach ersten Überlegungen aussehen: Die Biologen arbeiten mit den Philosophen zusammen, um sich den Ethikfragen in der biologischen Forschung zu widmen, Sozialwissenschaftler mit den Technikern, um „die soziale Akzeptanz von Technikentwicklung voran zu treiben und die Gerontologen mit den Bauingenieuren, um alten Menschen und ihren Wünschen nach adäquaten Wohnungen nachzukommen.  

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