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"Unkaputtbar" - Schokoticket jetzt schülertauglich

20.08.2007

Liegt's an der Technik, liegt's an dem rabiaten Umgang seiner Besitzer? Fakt ist: Das Schokoticket, die Schüler-Dauerkarte für Bus und Bahn, geht oft in die Knie. "Allein im Juli sind etwa 350 defekte Schokotickets gemeldet worden", sagt Stadtwerke-Chef Guntram Pehlke. In der Regel bedeutet das Ärger und Kosten.

Schluss damit. Ab sofort ist die zweite Karten-Generation auf dem Markt. Die "unkaputtbaren" (so die Hoffnung der DSW 21) Plastik-Teilchen glänzen mit einem unsichtbaren Vorteil. Der zentrale Speicher-Chip ist nicht mehr störanfällig auf der Oberfläche montiert, sondern in der Karte integriert. Unsichtbar und hoffentlich unzerstörbar.

Die fehlende Sichtbarkeit des Chips hat unter den ersten Kunden schon zu Nachfragen geführt. Guntram Pehlke schmunzelt: "Anrufer wollten wissen, ob die Karte wirklich in Ordnung sei - es sei ja kein Chip zu sehen."

Alles OK. Weiterer Vorteil: Die Neulinge kosten mit ca 4 pro Stück gut zwei Euro weniger als die Vorgänger.

Die ersten knapp 4000 Schoko-Tickets sind an den Mann gebracht, im November folgen weitere 30 000. Auch alle anderen Abonnement-Karten (Ticket 2000 und Co.) werden peu ? peu umgestellt. Etwa 2011 soll der Austausch komplett abgeschlossen sein.

Abgeschlossen ist dann auch die Umstellung der Bahnen auf der im April 2008 in Betrieb gehenden neuen U-Bahn-Ost-West-Strecke. 47 brandneue Wagen bedienen die Linien U43 und U44. Der Clou: Sie haben Fahrkartenautomaten an Bord, so dass Vergessliche ihr Billett noch während der Fahrt ziehen können - oder lieber doch eine Abo-Karten kaufen. jöh Seite 7: Blickpunkt Bahnen

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