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Vater und Sohn angeklagt - 25 Straftaten?

Landgericht Dortmund

DORTMUND Jahrelang sicherten sich Vater und Sohn mit Drogengeschäften ihren Lebensunterhalt. Doch dann brauchten die Angeklagten eine neue Geldquelle – und starteten eine Betrugsmasche mit hochwertigen Autos. Seit Freitag (16.4.) stehen die beiden Männer vor Gericht.

16.04.2010

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen die 22 und 52 Jahre alten Angeklagten in der Zeit von Sommer 2006 bis September 2009 mehr als 25 Straftaten begangen haben. Neben Drogenhandel und Betrug stehen auch Beleidigung und Körperverletzung, Bedrohung und Fahren ohne Führerschein in der Anklage. Einer der Vorwürfe: Der 22-Jährige soll gleich mehrere Strohmänner mit gefälschten Papieren in das Autohaus Hülpert geschickt haben. Dort ließ er Darlehensverträge zum Kauf von insgesamt vier Audis und Passats abschließen. „Er wusste, dass er die vereinbarten Raten nicht bezahlen würde“, sagte der Staatsanwalt. Die Anklage geht davon aus, dass die Wagen ins Ausland verkauft werden sollten. Vorher aber nutzten Vater und Sohn die Autos für ihre Erledigungen. Sicher gestellt wurden die Wagen erst, als ein Drogenkunde der Angeklagten bei der Polizei aussagte. Seither sitzen die Männer in Haft. Zu den Vorwürfen wollen sie sich nicht äußern: Beide haben angekündigt, im Prozess von ihrem Schweigerecht Gebrauch zu machen.