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Verfahren gegen DSW eingestellt

03.12.2007

Gut drei Jahre nach dem tödlichen Straßenbahn-Unfall in Wickede, bei dem Dorrit Seyfarth (+ 72) mitgeschleift und überrollt wurde, hat die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen der Stadtwerke (DSW21) eingestellt. "Der Vorwurf der fahrlässigen Tötung konnte nicht erhärtet werden", sagte Oberstaatsanwältin Dr. Ina Holznagel.

Weder durch Gutachten, noch durch Zeugenaussagen oder beschlagnahmte Unterlagen konnte den Betreibern eine strafrechtliche Verantwortung nachgewiesen werden, hieß es. "Die wäre nur in Frage gekommen, wenn in Dortmund weitergehende Erkenntnisse zu möglichen Unfallrisiken vorlegen hätten, die ein Tätigwerden zwingend erfordert hätten", so Holznagel. Frühere schwere Unfälle hätten sich entweder an anderen Bahntypen oder auf andere Weise zugetragen. Dass die DSW 21 nach dem Unglück die Sicherheitseinrichtungen verbessert hätten, könne nicht als Beweis für ein Verschulden vor dem Unfall angelastet werden.

Noch Ende Oktober hatten die Ruhr Nachrichten die lange Verfahrensdauer angeprangert. weg

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