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Verkauf trotz Streiks bei Ikea

DORTMUND In Grenzen hielten sich heute die Auswirkungen des Streiks im Einzelhandel beim Dortmunder Ikea-Einrichtungshaus. Aber auch die Gewerkschaft spricht von einem Erfoig.

von Von Oliver Volmerich

, 31.10.2007

Ganztägig hatte die Gewerkschaft verdi die Mitarbeiter des schwedischen Möbelriesen ganztägig zum Streik aufgerufen Von rund 80 Beteiligten sprach am Nachmittag verdi-Sekretär Norbert Hüwel.

Der Betrieb des Ikea-Hauses lief aber trotzdem weiter, weil die Mitglieder der Geschäftsführung die personellen Lücken im Verkauf und an der Kasse füllten. „Für die Kunden gab es keine verlängerte Wartezeiten. Alles läuft in geregelten Bahnen“, zeigte sich Ikea-Marketing-Chef Martin Marczak auf Nachfrage erleichtert. Mit dem Streik, von dem gestern auch die Ikea-Häuser in Bielefeld, Kamen und Köln sowie das Aldi-Zentrallager in Radevormwald betroffen waren, will die Gewerkschaft ihre Tarifforderungen im Einzelhandel durchsetzen.

verdi fordert für die Beschäftigten 4,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt sowie ein Mindesteinkommen von 1500 Euro bei einer Vollzeitbeschäftigung. Gestritten wird aber auch um den Erhalt der Zuschläge für Spätöffnungen, Samstags- und Sonntagsarbeit, die die Arbeitgeber angesichts der Möglichkeit zu verlängerten Öffnungszeiten streichen wollen.

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