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Vertreibt Kirche bald Bier?

DORTMUND Die Evangelische Kirche beteiligt sich in diesem Jahr an der Kinderuni: Dabei wollen die Vereinigten Kirchenkreise die Innenstadtkirchen und die Stiftung Denkmalswerte Kirchen vorstellen.

von Von Andreas Wegener

, 27.08.2007
Vertreibt Kirche bald Bier?

Frank Weyen leitet die Stabsstelle Fundraising.

Ein Projekt, mit dem

(Foto) dafür sorgen will, dass die Projekte der Evangelischen Kirche in der Stadt bekannter werden. Weyen ist Leiter der neuen Abteilung für "Fundraising", die neben diesem Ziel auch bei der Beschaffung zusätzlicher Finanzmittel helfen soll. Gestern traf er sich mit Kollegen aus dem Bezirk der Landeskirche, um bei einem Fachtag über ganz unterschiedliche Möglichkeiten des Fundraisings zu sprechen.

"In Dortmund gibt es Projekte, die ausgezeichnet sind, aber noch bekannter werden müssen", sagt Weyen. Ein Beispiel sei das Spendenparlament "spendobel". Für die Zukunft haben der Experte und seine Kollegin Andrea Wiesemann (Foto) eine Menge Pläne. Ideen sind wichtig - bis zum Jahr 2020 soll ein Fünftel des Geldes, das heute durch Kirchensteuern eingenommen wird, durch Fundraising-Projekte erwirtschaftet werden.

In Dortmund wird auch über die Einführung von freiwilligem "Kirchgeld" nachgedacht, mit dem in erster Linie einzelne Projekte in den Gemeinden finanziert werden sollen. "Wir wollen die Herzen der Menschen erreichen. Wenn wir das schaffen, geben die Gemeindeglieder gerne und fühlen sich am Ende sogar bestätigt."

Unkonventionelle Wege

Auch unkonventionelle Wege wollen die professionellen "Spendenbeschaffer" gehen: Während in einigen Gemeinden im Land schon mit dem Verkauf von Gospel-Wein die Förderung der Kirchenmusik unterstützt wird, denken die Verantwortlichen in Dortmund über den Vertrieb eines Kirchen-Bieres nach. "Mit solchen Gedanken spielen wir, wir sind aber noch auf der Suche nach entsprechenden Partnern für das Projekt", verrät Frank Weyen.

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