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Viel los im Jugendheim

15.10.2007

Kirchderne Lachende Kinder und fröhliche Erwachsene - beim Fest der St. Dionysius Gemeinde kamen alle Altersklassen zusammen, um gemeinsam sonnige Stunden zu verbringen.

Den zahlreichen Besuchern wurde am Grüggelsort einiges geboten: Es gab leckeren Kuchen und Schmackhaftes vom Grill, lustige Spiele, flotte Musik, einen Trödel und eine große Tombola mit tollen Preisen. Aber im Vordergrund standen vor allem die schönen Erinnerungen an vergangene Zeiten. So konnten sich die Gäste an verschiedenen Vorführungen wie einem Film vom Gemeindeausflug zum Rhein oder Bildern vergangener Veranstaltungen erfreuen.

Alte Geschichten wurden erzählt, und es gab viel zu Lachen, doch es kam auch etwas Wehmut auf. Denn der Ort des Gemeindefestes, das 50 Jahre alte Jugendheim nahe der Kirche, wird zum Ende des Jahres verkauft. Pfarrer Peter Strube hat in seiner Amtszeit von knapp 30 Jahren viele Aktionen und Feiern in dem Gebäude mitgestaltet. Er ist betrübt. "Im Jugendheim steckt eine Menge Herzblut und Schweiß von vielen Helfern, es ist sehr schade, dass wir uns bald von dem Haus verabschieden müssen." Er habe dort schon so viele schöne Stunden erlebt, dass er sich auf Anhieb gar nicht an alle erinnern könne, aber er verrät: "Der Kirchentag 1991, den wir hier mit mehr als 1000 Besuchern gefeiert haben, war schon ein Höhepunkt". Im Jugendheim findet viel statt. Beispielsweise treffen sich dort regelmäßig der Bastel- und der Eltern-Kind-Kreis. Diese Gruppen müssen nach dem Verkauf erstmal ins Lutherhaus umsiedeln, das auch bald verkauft werden soll.

Im nächsten Jahr wird dann aber ein neues Gemeindehaus für die gesamte Gemeinde Derne direkt neben der St.-Dionysius-Kirche entstehen. Darin sieht Strube eine neue Chance: "Die Übergangszeit wird zwar schwer werden, aber die Gemeinde wird durch das neue Haus zusammenwachsen." Schließlich gebe es dann keine Trennung mehr zwischen dem Jugendhaus auf der einen und der Kirche auf der anderen Seite. "Kirche soll lebendiger wirken." Das erhofft er sich von der Umstrukturierung. "Die Menschen werden dazu eingeladen sein, sich und andere sowie die lebendige Wirklichkeit Gottes kennen zu lernen."

Im Februar 2008 geht Peter Strube in den Ruhestand, aber er ist sicher: "Wenn der Neubau erstmal steht, dann werden die Gemeindefeste genauso schön werden, wie das jetzige."

Janina Schlickewei

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