Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Viele Ausreden nach Einbruch

DORTMUND Ein nächtlicher Einbrecher in eine Pizzeria an der Weißenburger Straße erbeutete zwar nur 15 Euro. Aber umso verschwenderischer war er mit Erklärungen, wofür er die Tatwerkzeuge eigentlich benötigte. Die Polizei ließ sich natürlich nicht hinters Licht führen. Noch heute soll der 36-Jährige den Haftrichter sehen.

von Von Jörg Heckenkamp

, 19.12.2007
Viele Ausreden nach Einbruch

Dank des Hinweises eines Zeugen gelang die Festnahme eines 36-jährigen Dortmunders nach einem Einbruch am frühen Mittwoch (19. 12.) auf der Weißenburger Straße inInnenstadt.

Ein Zeuge hatte gegen 01.40 Uhr Lärm aus einer Pizzeria gehört. Als sie beobachtete, wie ein nervöser Mann mit einem Fahrrad aus dem Lokal flüchtete, alarmierte er die Polizei. Tatsächlich hatte der Mann in die Pizzeria eingebrochen, indem er die Scheibe der Eingangstür eingeschlagen hatte und anschließend das Wechselgeld in Höhe von 15 Euro erbeutet.

Leugnen zwecklos

Mit eben diesem konnten Polizeibeamte den Dortmunder im Bereich Weißenburger Straße/Lübecker Straße festnehmen. Das Wechselgeld in der Tasche, zerrissene Einweghandschuhe noch an den Händen und ein Pflasterstein im Gepäckträger, sollte das Leugnen der Tat an sich schwer fallen. Angeblich benötige er den Stein zum Beschweren seiner Tasche und die Handschuhe machten Sinn, weil die Kette seines Rades so häufig abspringe, so die erste Einlassung des Mannes.

Die Beamten waren skeptisch und brachten den 36-Jährigen ins Polizeigewahrsam. Wegen Drogenkonsums vor der Tat ordnete die Polizei eine Blutprobe an. Noch heute soll der polizeilich bekannte Mann dem Haftrichter vorgeführt werden

Lesen Sie jetzt