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Viele Schritte in eine gute Richtung

19.08.2007

Schüren "Komm, wir gehen wieder an die Spitze!" ruft ein Vater seiner kleinen blonden Tochter zu, und beide verschwinden im Sauseschritt um die Ecke des katholischen Kindergartens in Schüren.

Beide haben dort mit vielen anderen Wanderern die erste Stempelstelle der Solidaritätswanderung, veranstaltet vom Pastoralverbund Aplerbeck, erreicht. Die Gemeinden Ewaldi Aplerbeck, Bonifatius Schüren, Bonifatius Lichtendorf und Marien Sölde kamen unter dem Motto "Gemeinden in Bewegung - geht doch!" bei strahlendem Sommerwetter für wahlweise 12 oder 17 Kilometer am Samstag richtig in Schwung.

Viele Förderer

"Es nehmen etwa 50 bis 60 Personen teil, ganz bunt gemischt, von den Jüngsten im Kinderwagen bis zu über Siebzigjährigen", erklärt Roswitha Göbel-Wiemers, eine Mitorganisatorin der Aktion. Das Besondere an dieser Wanderung: alle Teilnehmer haben sich Förderer gesucht, die dem fleißigen Wanderer eine Kilometerspende zahlen.

Diese Fördergelder kommen den Partnerschaftsprojekten der vier Gemeinden des Pastoralverbundes in Brasilien zugute. So fördern die Schürener eine Kleinbauernschule im Sertao, die Lichtendorfer unterstützen ein Menschenrechtszentrum in Nova Iguacu. Die Aplerbecker Gemeinde fördert eine Pfarrschule in Sao Luis und die Sölder helfen der Arbeiterpastoral in Santo Andre.

Hilfe für Projekte

Noch eine zweite Wirkung außer der Hilfe für Projekte in einem armen Land hat die Wanderung. "Wir als Pastoralverbund wachsen zusammen!", sagt Roswitha Göbel. So sieht das auch Brunhild Krewitt (Foto) aus Aplerbeck, die seit Jahren die Aktion REL "Rette ein Leben" unterstützt. "Ich empfinde die Verbindung zwischen Helfen und aktiv etwas miteinander tun als sehr schön".

Am Abend war der Erfolg des Tages übrigens in Euro und Cent errechnet: Rund 2 300 Euro hat die Aktion erbracht - viele Schritte in eine gute Richtung also. bib

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