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Voll war‘s bei Roller und Real

DORTMUND Sonntag, 13.10 Uhr bei Ikea in Oespel. Bereits zehn Minuten nach der Öffnung des Einrichtungshauses schleichen die Menschenmassen im Gänsemarsch durch die Gänge. Für den schwedischen Möbelriesen hat sich der erste verkaufsoffene Sonntag im Indupark gelohnt.

von Von Johannes Franz

, 02.03.2008
Voll war‘s bei Roller und Real

Der Möbelriese Ikea konnte sich gestern über mangelnden Kundenzuspruch nicht beklagen: Es war rappelvoll.

Etwas anders sah es da schon beim Sportausstatter Vosswinkel aus. Um 14 Uhr war „noch nicht wirklich viel los“, gesteht Dirk Andres, Assistent der Geschäftsführung. Erstmals hat das Geschäft sich an einem Verkaufssonntag beteiligt. „In anderen Filialen haben wir das ja schon oft gemacht“, fährt Andres fort. „Aber Geschäfte wie wir haben es in der Innenstadt sicher leichter.“

Carsten von Wenserski, Teamleiter beim ProMarkt, kann auch auf eine übersichtliche Kundenzahl blicken, ist aber dennoch sehr zufrieden. „Das Wetter ist weder zu gut noch zu schlecht.“ So zieht der Elektrofachmarkt ungewohnte Laufkundschaft an. „Die Menschen kommen zum Bummeln hierher und besuchen dabei auch uns.“ Mit dem Werbeeffekt ist er hochzufrieden. „So voll wie bei Ikea wird es bei uns sowieso nicht“, gibt von Wenserski ohne Neid zu.

Aber nicht alle Händler im Indupark konnten sich auf den vergangenen Sonntag als gemeinsamen Verkaufstag einigen. Blumen Risse blieb geschlossen, öffnet erst am Sonntag in zwei Wochen die Pforten. Da wird der Groß-Florist wohl auf die Kunden verzichten müssen, die zum Beispiel der Möbel-Discounter Roller angelockt hat. Oder Real. Dort war der gestrige Sonntag kaum von einem normalen Wochentag zu unterscheiden.

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