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Von toten Pferden absteigen

27.01.2008

Hombruch Einen prominenten Parkplatz-Einweiser hatten die Gäste des Neujahrsempfanges der CDU-Bezirks-Fraktion Hombruch: Der stellvertretende Bezirksbürgermeister Hans Semmler wies an der Kieferstraße den Neuankömmlingen den Weg zur Jugendfreizeitstätte.

Semmlers suchender Blick galt Festredner Elmar Brok, Europa-Abgeordneter und Mitglied des CDU-Bundesvorstandes. "Mit Navigationsgerät wird des uns schon finden", betonten die Gäste, die vom Parkplatz zur Feier-Stätte flanierten, unisono. Sie behielten Recht.

Pünktlich um 11 Uhr hatte der Mann aus Verl den Dortmunder Süden erreicht. Nach versöhnlichem Einstieg in seine Rede ("Ich habe erfahren, dass ich Opa werde; da weiß man: Nur das zählt!") verlor Brok nur kurzfristig einen Sympathie-Punkt. "Ich bin Schalke-Mitglied", gestand er ein, "hoffentlich werde ich hier jetzt nicht rausgeschmissen."

In seinem Vortrag machte Brok deutlich, dass unter dem Eindruck der großen Themen in der Öffentlichkeit (u.a. Nokia-Krise, Kriminalität, Krisen im Nahen Osten) eines wichtig sei: "Wir müssen wieder dahin zurückkehren: Alle Menschen sind gleich."

Der CDU-Bezirks-Fraktions-Vorsitzende Hans-Jürgen Grotjahn hatte als Broks Vorredner die Gäste-Schar mit seiner Rede über gute Vorsätze ("Wer geht jetzt von Euch ins Fitness-Studio?") und der Weisheit der Dakota-Indianer unterhalten: "Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab." -as

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