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Warnstreiks: verdi will Stadt lahm legen

Warnstreiks bestimmen am heutigen Mittwoch erneut viele Bereiche des öffentlichen Lebens.

04.03.2008

Warnstreiks: verdi will Stadt lahm legen

Betroffen sind nach Auskunft der Dienstleistungsgewerkschaft verdi neben dem gesamten Bus- und Bahnverkehr unter anderem auch Kindertagesstätten, Krankenhäuser, Altenpflegeeinrichtungen, Entsorgung Dortmund, DEW21, Agentur für Arbeit und erstmals auch der Flughafen.

Straßenbahnen Busse und blieben in der vergangenen Nacht in den Depots. Sie werden sich voraussichtlich erst am Donnerstag ab ca. 2.45 Uhr wieder in Bewegung setzen, wie DSW21 mitteilt. Auch die Nacht-Express-Linien (NE) sind betroffen.

In KrankenhäusernPflegeeinrichtungen und ist die Notfallversorgung sichergestellt. Kindertagesstätten hätten die Streiks frühzeitig angekündigt, damit die Eltern Ersatz organisieren konnten.

Schulpflicht bleibt

Auch an den Schulen wird es zu Beeinträchtigungen kommen, denn Schulhausmeister und Sekretärinnen bleiben ihren Einsatzorten fern. Das Schulverwaltungsamt informierte jedoch im Vorfeld alle Schulen über die Situation, so dass die Schüler nicht vor verschlossenen Türen stehen dürften. Für sie gilt wie schon beim letzten Streik: Die Schulpflicht besteht, der Schulweg muss also durch Fußmarsch, Fahrradtour oder Fahrgemeinschaften bewältigt werden.

Diesmal weitet sich der Warnstreik sogar auf den Luftraum aus: Von 3.30 Uhr bis 7.30 Uhr steht beim FlughafenMarc Olschewski sowohl bei der Abfertigung als auch auf der Startbahn alles still. Neun Flieger werden definitiv mit Verspätung abheben. Und auch die für 7.40 Uhr angekündigten Flüge aus Kattowitz und Posen werden nicht pünktlich landen können. "Ab 7.30 Uhr werden wir natürlich versuchen, schnellstmöglich alle verspäteten Flüge abzuwickeln", sagt Flughafen-Sprecher (Foto).

verdi rechnet mit einer Beteiligung von etwa 3500 Beschäftigten bei dieser "letzten und eindringlichen Warnung an die Arbeitgeber, ein seriöses Angebot vorzulegen", wie der Dortmunder verdi-Vorsitzende Uli Dettmann erklärt.

Zwei Demonstrationszüge ziehen ab EDG/Arbeitsagentur (8.45 bzw. 9.15 Uhr) und DSW21 Deggingstraße (9 Uhr) zur Abschlusskundgebung auf dem Alten Markt um 10.30 Uhr. Die Polizei rechnet bis etwa 13 Uhr mit Verkehrsstö rung en . rie

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