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Warum sich der BVB-Profi so wohl in Dortmund fühlt

Mohamed Zidan

DORTMUND Es geht ihm zurzeit ausgesprochen gut. Mohamed Zidan (28) fühlt sich wohl in Dortmund. Und der sympathische Stürmer des BVB möchte den Dortmundern etwas davon zurückgeben – nicht nur auf dem Fußball-Rasen.

von Von Gaby Kolle

, 09.04.2010

Ja, im Moment fühle ich mich sehr wohl. Alles läuft bei mir, so wie ich es mir gewünscht habe. Deshalb kann ich und möchte ich auch etwas für andere Menschen tun. Das macht mir Freude.

Das stimmt. Ich habe dort schon oft geholfen. Ich unterstütze zum Beispiel in Kairo ein Krankenhaus für krebskranke Kinder. Ich gebe Geld und besuche die Kinder, bringe ihnen Geschenke mit und spiele auch mit ihnen. Im Sommer werde ich dort ein eigenes Zimmer kaufen und für jedes Kind, das dort behandelt wird, die Kosten übernehmen.

Ja, Dortmund ist in zwei Jahren wie eine Heimatstadt für mich geworden.

Unter anderem. Ich habe über unseren Teammanager Fritz Lünschermann bei der Kinderklinik fragen lassen, ob sie ein Gerät brauchen. Sie brauchten. Ich habe eine Schmerzpumpe gegen die Schmerzen nach einer Chemotherapie mit 2500 Euro finanziert.

Ich helfe auch dem Verein „komm-kids-com“ – ein Verein zur ganzheitlichen Betreuung von Kindern in der Nordstadt. Ich bin so etwas wie ein Pate.

Wir hatten z.B. zu Weihnachten eine Feier im Pullmann-Hotel, bei der ich die Kinder beschert habe. Nächste Woche besuche ich den Verein im Keuning-Haus und überreiche einen Scheck über 5000 Euro, um ein geregeltes Mittagessen für die Kinder zu finanzieren. Das hat sich der Verein gewünscht. Außerdem bringe ich 50 Karten für das Spiel gegen Hoffenheim am 18. April mit, damit die Kinder uns unterstützen.

(lacht): Ja, ich war ja beim BVB KidsClub-Tag im Dortmunder Zoo, habe dort zusammen mit Kevin Großkreutz Autogramme gegeben und die Patenschaft für einen Leoparden übernommen. Bei der Gelegenheit habe ich einen Scheck über 1000 € mitgebracht als Beitrag für das neue Leopardengehege.

Ich bin jetzt sechs Jahre in Deutschland, doch Dortmund ist die einzige Stadt hier, in der ich angefangen habe zu spenden. Ich schulde Deutschland viel. Ich habe hier viel geschafft. Und Dortmund ist die Stadt, in der ich bisher am längsten war.