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Verfolgungsfahrt endet für Trio im Polizeigewahrsam

Polizeihubschrauber über dem Dortmunder Süden

Eine rasante Verfolgungsfahrt durch den Dortmunder Süden mit Hubschraubereinsatz bescherte ein 19-jähriger Dortmunder am Sonntagabend der Polizei. Für ihn und seine Mitfahrer endete der Abend im Polizeigewahrsam. Nur wenige Stunden später nahm die Polizei eine weitere Verfolgungsfahrt auf.

Dortmund

07.05.2018
Verfolgungsfahrt endet für Trio im Polizeigewahrsam

ARCHIV - SYMBOLBILD - Die Aufschrift «Polizei» leuchtet am 08.05.2011 in Friedrichshafen am Bodensee (Baden-Württemberg) an einem Polizeifahrzeug. (zu dpa «Ermittlungen gegen Polizeibeamte wegen Körperverletzung im Amt» vom 05.04.2017) Foto: Patrick Seeger/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit © picture alliance / Patrick Seege

Eine Verfolgungsfahrt endete am Sonntagabend (6. 5.) um 22.38 Uhr in Dortmund-Hörde für den mutmaßlichen Fahrer und seine Mitfahrer im Polizeigewahrsam.

Der weiße Audi fiel den Polizisten auf, als sie mit ihrem Streifenwagen verkehrsbedingt an der Einmündung Hörder Neumarkt/Gildenstraße halten mussten. Genau in diesem Moment schoss ein weißer Audi wie ein "Blitz" an dem Streifenwagen der Beamten über die Gildenstraße in südlicher Richtung vorbei.

Audi biegt bei roter Ampel ab

Die Polizisten folgten dem Wagen mit Blaulicht und Martinshorn auf der Gildenstraße. Die Fahrt führte über die Wellinghofer Straße (der Tacho des Streifenwagens zeigte immer wieder über 100 km/h an) ohne Möglichkeit auf den Audi aufzuschließen.

Erst vor der Kreuzung Wellinghofer Straße / An der Goymark / Brandeniusstraße / Zillestraße bestand erstmals näherer Sichtkontakt. Hier bog der Audi bei roter Ampel verbotswidrig nach rechts in die Zillestraße ab und der Abstand zum Streifenwagen wurde auf Grund der gefahrenen Geschwindigkeiten des Audis wieder größer.

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Die Fahrt ging mit hoher Geschwindigkeit über die Zillestraße (wieder über rotzeigende Ampeln) weiter auf die Straße Holtbrügge. Von hier aus bog der Fahrer dann in den Zypressenweg ab. Hier stand der verlassene Audi kurz danach ohne Insassen mit Zündschlüssel im Zündschloss am Straßenrand.

Im Auto fanden die Beamten Ausweispapiere von einem der Tatverdächtigen. Während der sogenannten Nahbereichsfahndung, in der auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt war, wurde der mutmaßliche Fahrer, ein 19-Jähriger aus Dortmund, auf einer Grünfläche mittels Wärmebildkamera aufgespürt.

Fahrer hatte große Menge Bargeld dabei

Die beiden anderen Insassen (18 und 22 Jahre alt aus Dortmund und Lünen) konnten, ebenfalls ganz in der Nähe, auf einem Feld festgenommen werden.

Bei einem der Tatverdächtigen fanden die Beamten in dessen Hosentasche eine vierstellige Bargeldsumme. Das Geld wurde von den Beamten zunächst sichergestellt, da die Eigentumsverhältnisse an der Summe nicht eindeutig geklärt werden konnten.

Die drei polizeibekannten Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Dem mutmaßlichen Fahrer droht eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs.

Kollision mit einem Streifenwagen

Eine weitere Verfolgung gab es in der Nacht von Sonntag auf Montag (7. 5.) auf der A43. Gegen 1.55 Uhr wollten Polizeibeamte ein Auto in der Wittener Straße kontrollieren. Der Fahrer reagierte jedoch nicht.

An der Auffahrt Dortmund-Kley fuhr der Fahrer auf die A40 in Richtung Bochum. Dort setzte sich die Verfolgung bei zwischenzeitlich 150 km/h fort. Im weiteren Verlauf fuhr der Flüchtige auf die A43 in Richtung Wuppertal. Kurz darauf kam es zu einer Kollision zwischen einem Streifenwagen und dem flüchtigen Auto. Das Auto kam zum Stillstand, die Polizisten nahmen den 29-Jährigen Fahrer aus Gevelsberg fest.

Aus dem Auto konnte deutlicher Cannabisgeruch festgestellt werden. Ein Drogenvortest verlief positiv. Die Beamten ordneten eine Blutprobe an. Das Auto wurde sichergestellt. Glücklicherweise wurde bei dem Einsatz niemand verletzt.

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