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Die letzten Tage vor dem Tod

mlzSterben im Hospiz

Das Bethel-Hospiz ist voller Leben. Lachende Kinder auf den Fluren, grillende Jugendliche in den Gärten. Und nebenan wird gestorben. Im Hospiz prallen emotionale Gegensätze aller Art aufeinander und zeigen, wie wichtig eine gute Zeit in den letzten Tagen für Sterbende und Angehörige ist.

Dortmund

, 30.05.2018

Wenn die Sozialarbeiterin Jutta Ahring (61) im Bethel-Hospiz Am Ostpark einen Hospiz-Gast aufnimmt, hält sie kurz auch den Personalausweis des neuen Bewohners in der Hand. Das in guten Zeiten aufgenommene Foto auf dem offiziellen Dokument hat nichts mit der Realität zu tun. Wer ins Hospiz einzieht, ist am Ende einer unheilbaren Krankheit bereits vom Leid gezeichnet. Manchen steht der Tod ins Gesicht geschrieben. Die Patienten sind schwach. Sie benötigen die Hilfe eines speziell ausgebildeten Pflegeteams und speziell ausgebildeter Ärzte. Damit die letzten Tage vor dem Tod nicht zur Qual werden. Palliativmediziner therapieren die Patienten nicht mehr. Es geht darum, ihnen Atemnot, Schmerzen, Übelkeit und Angst zu nehmen. Dies ist keine Sterbehilfe. Es ist eine Begleitung des Sterbenden bis zum Tod.

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