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Weniger LKW-Verkehr in der Nordstadt

DORTMUND Die vom Rat zur Feinstaub-Reduzierung beschlossene LKW-Entlastungszone für die Nordstadt hat dazu geführt, dass der Schwerlastverkehr auf der Steinstraße, der Mallinckrodtstraße und der Brackeler Straße um bis zu 46,7 Prozent zurückgegangen ist. Das geht aus einer Verkehrserhebung hervor.

von Von Gaby Kolle

, 07.08.2007
Weniger LKW-Verkehr in der Nordstadt

Sperrungen für den LKW-Durchgangsverkehr haben in der Nordstadt auf einigen Straßen zu weniger Belastung geführt.

Mit der Abnahme des LKW-Verkehrs in der Entlastungszone geht allerdings  die Zunahme auf Parallelstraßen  einher, z.B. bis zu 29 Prozent auf der Immermannstraße. Für Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer ein Indiz dafür, dass die Sperrung von Straßen nicht zur Reduzierung sondern nur zur Umverteilung von Schadstoffen führt. Hilfreicher seien dagegen umfassendere Maßnahmen wie der gesetzlich verordnete Einbau von Filtern, so der OB.  

Verkehrszählungen

Der Rat hatte im März 2006 die Einrichtung der so genannten "LKW-Entlastungszone" beschlossen, die eine Sperrung der Nordstadt inklusive des Hafens für den LKW-Durchgangsverkehr  mit über 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht vorsah.  Das Planungsamt hatte vor der Umsetzung der Maßnahme zur Prüfung0 der Effizienz  im März/April 2006  und nach der Einführung im September/Oktober 2006 automatische Verkehrszählungen  innerhalb und außerhalb der Zone durchgeführt.

Weiter starker Lieferverkehr zum Hafen

Auch außerhalb der Enlastungszone wurde an einigen Strecken mehr LKW-Verkehr registriert. Allerdings ist das vor allem im  Hafengebiet der Sperrung der Brücke an der Franziusstraße geschuldet. Erheblich bleibt aber der Lieferverkehr  in den Hafen, der bewusst in die Entlastungszone aufgenommen worden war. 50 Prozent des LKW-Verkehrs, der durch die Nordstadt führt, so eine vorsichtige Schätzung,  werde durch die Gewerbegebiete Westfalia und Union und vor allem durch den Hafen verursacht. Eine weitere Reduzierung, so Umweltdezernent Wilhelm Steitz, sei durch stärke Polizeikontrollen zu erzielen.

Der Umweltausschuss und die betroffenen Bezirksvertretungen Innenstadt-Nord und Eving werden sich jetzt mit den Ergebnissen der Verkehrserhebung befassen.

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