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Wieviel Mensch verträgt der Wald ?

23.10.2007

Wellinghofen / Hörde Mit 2500 Unterschriften möchte eine Bürgerinitiative verhindern, dass die Stadt den Niederhofener Wald zu einem Naturschutzgebiet umwandelt. Gestern überreichte ein Sprecher der Initiative die Liste der stellvertretenden Bezirksvorsteherin Petra Kamolla - und löste damit eine Kontroverse pro und contra Naturschutz aus.

Bezirksvertreter Peter Halbsguth (Die Grünen) verteidigte Vorstoß des Umweltamtes. Demnach dürften Waldbesucher die Wege nicht verlassen. Dem widersprach der Landschaftspfleger Reinhard Nigge (Foto) energisch. Laut Gesetz seien alle Handlungen verboten, die zu einer Zerstörung der Natur führten. Das Verlassen der Wege werde nicht explizit verboten. In der Einwohnerfragestunde der Bezirksvertretung erklärte der Wellinghofer, dass Naturschutz gewiss wichtig sei. "Aber ich bin in Wellinghofen groß geworden und ohne diesen Wald wäre meine Kindheit sicher ärmer gewesen", plädierte er für eine Symbiose aus Natur und Mensch. Eine Erzieherin des Heilig-Geist-Kindergartens und der Erziehungsleiter der Jugendhilfe St. Elisabeth, Dirk Meier, stießen ins gleiche Horn. Tenor: "Kinderärzte beklagen Bewegungsmangel. Da brauchen wir den Wald, um Staudämme zu bauen und auf umgekippten Baumstämmen zu balancieren." ban

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