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Windböe: A 319 musste durchstarten

10.03.2008

Beinahe hatten die 124 Fluggäste in der A 319 schon sicheren Boden unter den Füßen, als sie am Sonntagnachmittag von Mallorca in Dortmund ankamen. Doch kurz nachdem das Fahrgestell aufgesetzt hatte, musste der Pilot wieder durchstarten. "Mir ist natürlich das Herz in die Hose gerutscht, natürlich habe ich gleich an den Vorfall in Hamburg denken müssen, als ein Flieger beinahe verunglückte", sagt Gilbert Lindner aus Wambel.

Wenige Minuten später habe der Pilot mitgeteilt, dass eine starke Windböe der Grund für das Notmanöver gewesen sei. Der 57-Jährige aus Dortmund: "Von starkem Wind hatten wir an Bord aber nichts mitgekommen, da hat nichts gerappelt. Aber meine Tochter hat ein Flugzeug gesehen, das in dem Moment von der anderen Seite kam."

Eine drohende Kollision kann Heinz Joachim Schöttes, Sprecher von Germanwings, jedoch ausschließen: "Das hätte der Pilot melden müssen." Und Flughafen-Sprecher Marc Olschweski erfuhr vom Tower, dass tatsächlich starke Böen herrschten. Etwa sechsmal im Jahr müsse ein Flieger in Dortmund aus diesem Grund die geplante Landung abbrechen, sagte er. weg

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