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Winterleuchten in himmlischer Unruhe

23.12.2007

Winterleuchten in himmlischer Unruhe

<p>Engel verteilten an die Kinder Knicklichter. Menne</p>

Ein Himmelszelt sollte es werden, das letzte Wochenende des Winterleuchtens im Westfalenpark. So richtig hat das nicht geklappt. Zwar verbreiteten die auf Pastelltöne umgestellten Lichter und umherlaufende Engel einen himmlische Atmosphäre, aber himmlisch ruhig war es nicht. Denn voll war es. Und laut. Vor allem war es nämlich das Wochenende der Kinder.

Trotz frostiger Temperaturen waren die Kinder nicht zu bremsen. Von einer Lichtquelle zur nächsten ging es, die besonders auf dem gefrorenen Wasser der Teiche schöne Projektionen schufen. Mit Stöcken bearbeiteten sie das "bunte Eis", versuchten, mal den einen, dann den anderen Fuß auf die Eisschicht zu setzen. Auch die üblichen Installationen im Park ließen die Kinder nicht kalt. Die Klangsteine wurden zur Tanzfläche - da versuchte sich auch mal ein Erwachsener. Besinnlicher wurde es im Märchenzelt. Eltern und Kinder lauschten bei Glühwein und Kakao den Erzählungen. Oder etwas weiter, wo Diaprojektionen auf eine Frau im weißen Flatterkleid projiziert wurden. Sanfte Melodien und die bunten Bilder brachten sogar die Kinder ein paar Minuten zu schweigendem Staunen.

Etwas abseits von allem auf einer Wiese steht Karin Felithan. Ein Stativ mit Digitalkamera hat sie aufgestellt, versucht, die Lichtbilder einzufangen. Wie letzte Woche. "Da sind wunderschöne Fotos bei herausgekommen", erzählt die Dortmunderin. Zuhause habe ich die auf Doppelkarton gedruckt und als Weihnachtskarten an Freunde verschickt." Doch heute scheint das nichts zu werden. "Der Mond ist zu hell und immer stehen Leute vor den Motiven." Dass es unruhiger ist als sonst, stört sie jedoch nicht. "Ist eben ein Wochenende für die Kinder." Annika Ruhfaut

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