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Witwe geht in Berufung

DORTMUND Der Prozess um den tragischen Unfalltod des Dortmunder Polizisten Benjamin Brekau geht in eine neue Runde: Gegen den Freispruch der Polizistin (26), die den Mannschaftswagen gefahren hatte, will die Witwe Michaela Brekau Berufung (26) einlegen.

von Von Andreas Wegener

, 24.12.2007
Witwe geht in Berufung

Geht in Berufung: Michaela Brekau mit Sohn Benjamin Jr..

Nach ihrer Auskunft habe auch die zuständige Staatsanwaltschaft dieses Rechtsmittel eingelegt. Damit muss sich im kommenden Jahr das Landgericht Rostock mit der Frage beschäftigen, wie der 27-Jährige aus dem Mannschaftswagen stürzen konnte. Beim Aufschlag auf die Straße hatte sich der Dortmunder bekanntlich schwere Kopfverletzungen zugezogen, an dessen Folgen er wenige Tage später starb.

 Wie berichtet hatte das Amtsgericht Güstrow die Fahrerin des Mannschaftswagens Mitte des Monats vom Vorwurf freigesprochen, für den tragischen Unfall auf der Rückreise vom G8-Gipfel in Heiligendamm verantwortlich zu sein. Denn der Polizist sei noch einmal aufgestanden - dass er den sicheren Halt aufgab, sei eine "eigenverantwortliche Selbstgefährdung". Der Richter sagte in seiner Urteilsbegründung: "Das war für mich ein tragisches Unglück." Die Staatsanwaltschaft hatte die 26-Jährige wegen fahrlässiger Tötung angeklagt, weil sie sich vor dem anfahren hätte vergewissern müssen, dass alle Insassen angeschnallt sind.

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