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Wort gegen Wort bei Insolvenz

10.10.2007

Berghofen Hans-Jürgen Harder Seit letztem Freitag ist die Kindertagesstätte der Elterninitiative Igelweg geschlossen. Klaus Weretecki, Vorstandsmitglied des gemeinnützigen Vereins, stellte selbst den Insolvenzantrag. Die Summe von Verbindlichkeiten und Gläubigerforderungen hatte sich am Ende auf "um die 50 000 Euro" summiert. Die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt sei zudem gescheitert. Immer neue Forderungen seien gestellt worden, etwa nach Neuanschaffungen oder Renovierungen. Einer der Hauptvorwürfe des Vorstandes bezieht sich auf die Betreuung der unter Dreijährigen. Diese sei vom Jugendamt ab Frühjahr 2007 nicht mehr genehmigt worden, obwohl es zuvor andere Absprachen gegeben habe. Die Position des Jugendamtes steht zu dieser Aussage im Gegensatz. (Foto), stellvertretender Amtsleiter: "Es gab an den Igelweg keine anderen Forderungen als an andere Kitas auch. Und die sind bei den Trägern bekannt." Und ja, es habe mit dieser speziellen Kita einige Probleme gegeben. Vorwürfe zu mangelhafter Hygiene oder Betreuung weist Klaus Weretecki als unbegründet zurück. Wort gegen Wort steht hier oft, fest steht aber laut dem stellvertretenden Leiter: Die Kinder sind neu untergebracht - und am Montag ging ein Schreiben beim Jugendamt ein, das die Betriebserlaubnis für den Igelweg zurücknimmt. cu

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