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Zeit der Pendler-Kinder?

Die Wahlmöglichkeit der Grundschule sei nur eine Option für Reiche, meint die SPD. CDU und FDP begrüßen hingegen den Wegfall der Bezirkgrenzen im Sinne von mehr Leistungswettbewerb.

16.08.2007

Zeit der Pendler-Kinder?

<p>Kurze Schulwege und Mitschüler zum Spielen am Nachmittag in der Umgebung sind für Grundschüler besonders wichtig. dpa</p>

Bei aller kontroverser Diskussion rechnet beim Schulamt kaum jemand mit allzu vielen Pendlern. "Wanderkinder" hat es immer schon gegeben. Etwa zehn Prozent der Eltern nutzten in der Vergangenheit die Möglichkeit, ihr Kind in eine Grundschule außerhalb des Bezirks zu schicken, z.B. in der Nähe von Hort, betreuender Oma oder Arbeitsplatz. Rund 600 Anträge für den Besuch einer anderen Schule gab es für das soeben begonnene Schuljahr.

"Vielleicht werden es nun 100 bis 200 mehr", bleibt Schulamtsdirektor Bernd Bandulewitz ganz gelassen. Schließlich sei die wohnortnahe Schule die erste Wahl, denn nur so wohnen auch die Freunde in der Umgebung. Außerdem hätten die Kinder, die freiwillig eine entfernte Schule wählen, kein Anrecht auf ein SchokoTicket, so Bandulewitz.

Einem Wettbewerb unter den Grundschulen kann der Schulrat wenig abgewinnen: "Wenn nur das Ergebnis zählt, dann geht das an unserer Philosophie von guter Schule vorbei. Wichtig ist doch, wie an der Schule gefördert wird." Seiner Meinung nach wäre es fatal, ein Ranking aufzustellen, was sich z.B. an der Zahl der späteren Gymnasiasten orientiert. rie

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