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e-m-s new media in der Krise

DORTMUND Dem Spielfilm-DVD-Hersteller e-m-s new media machen schleppende Geschäfte im ersten Halbjahr schwer zu schaffen. Das börsennotierte Unter- nehmen mit derzeit 68 Festangestellten informierte, dass mehr als die Hälfte des Grundkapitals aufgezehrt sei.

von dpa

, 17.08.2007
e-m-s new media in der Krise

e-m-s-Chef Werner Wirsing.

Nach dem Aktiengesetz muss nun eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen werden. Diese werde vermutlich Ende Oktober stattfinden. Darin werde der Vorstand über die bereits eingeleiteten Restrukturierungs- und Sanierungsmaßnahmen berichten, teilte die e-m- s new media AG mit. Bereits seit Anfang Juli erarbeite eine Beratungsfirma entsprechende Konzepte.

Als Hauptgrund für die Krise gab eine Sprecherin an, dass im ersten Halbjahr zu wenige verkaufsstarke Titel auf den Markt gebracht worden seien. Dies werde sich im zweiten Halbjahr jedoch ändern. Das Unternehmen korrigierte seine Umsatzprognose. Ziel sei nun, den Konzernumsatz gegenüber 2006 (22,9 Millionen Euro) zu erhöhen, aber nicht mehr im zweistelligen Prozentbereich. Es werde weiterhin mit einem Verlust gerechnet. 2006 betrug der Fehlbetrag 6,7 Millionen Euro.

Es gehe nun darum, Kosten zu senken, so die Sprecherin weiter. Auch Personalmaßnahmen würden „andiskutiert“. Es seien aber noch keine Kündigungen ausgesprochen worden. Das Unternehmen ist zu 46,6 Prozent im Besitz einer Familie. Der Rest befindet sich in Streubesitz. Die Aktie notierte am Freitagmittag bei zeitweise unter 17 Cent und verzeichnete damit einen Verlust von über 40 Prozent gegenüber dem Vortageswert.

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