Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie

Dr. Dre verliert Markenrechtsstreit gegen echten Doktor

Los Angeles. Der US-Rapper und HipHop-Produzent legte Beschwerde gegen einen echten Arzt mit Doktortitel ein. Das Patent- und Markenamt wies diese nun zurück.

Dr. Dre verliert Markenrechtsstreit gegen echten Doktor

Der US-Rapper Dr. Dre verliert Markenrechtsstreit. Foto: Peter Foley

Eine Hochschule hat Dr. Dre nie besucht - den akademischen Doktortitel wusste der US-Rapper und Produzent trotzdem früh für seine Zwecke einzusetzen. „Dr. Dre operiert in der Chirurgie“, heißt es im Text einer seiner ersten Aufnahme mit anderen Rappern.

Verbale Eingriffe hin oder her: Nun hat der Rapmogul Dr. Dre einen Markenrechtsstreit gegen einen echten Doktor verloren.

Draion Burch heißt der Frauenarzt, der in Pennsylvania eine Praxis betreibt und unter dem Namen „Dr. Drai“ Werbung macht. Diesen Namen wollte er sich 2015 schützen lassen, um damit Audiobücher und Seminare zu verkaufen. Dr. Dre legte Beschwerde ein mit der Begründung, Verbraucher könnten beide Doktoren verwechseln. Das Patent- und Markenamt wies die Beschwerde von Dr. Dre nun zurück.

Burch, der als Gynägologe arbeitet, erhielt seinen Doktortitel 2007. „Als ich Arzt wurde und meinen Abschluss an der medizinischen Fakultät machte, wurde ich Dr. Drai, natürlich weil ich tatsächlich ein Arzt bin“, sagte Burch in dem Streit. Dr. Dre sei dagegen „kein medizinischer Doktor“ und auch nicht dazu ausgebildet, medizinische Dienste anzubieten. Überhaupt sei die Ähnlichkeit der beiden Namen für ihn eher schädlich, weil Dr. Dre „frauenfeindliche und homophobe“ Inhalte verbreite.

Anzeige
Anzeige