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Drehkreuz für die Welt

DÜSSELDORF Für den Flughafen Düsseldorf, hat das, was Air Berlin mit LTU vorhat, Folgen. Positive allerdings und lange erwünschte: „Wir kommen unserem Ziel, ein Interkontinental-Drehkreuz zu werden, deutlich näher“, so Airport-Chef Christoph Blume.

Blumes Ziel: NRW dahin zu bringen, wo es seiner Meinung nach im Geschäftsflieger-Verkehr schon lange hingehört: In Konkurrenz zu den internationalen Drehkreuzen Frankfurt und München, von wo aus die Manager der Konzerne in alle Welt fliegen: „Die Städte an Rhein und Ruhr haben ein Business-Potenzial, das andere Metropolen weit übertrifft. Nur London ist europaweit stärker“, so Blume, der auf die große Zahl der Dax-Unternehmen in den hiesigen Großstädten verwies. Um sie als Kunden zu gewinnen, müssen allerdings entsprechende Ziele her, ebenso wird Zubringer-Verkehr benötigt. All das will man mit der expandierenden Air Berlin erreichen – in Konkurrenz zur Lufthansa.Investitionen von mehr als 100 Millionen Euro Und so werden sich auch die Reisenden umgewöhnen müssen. Denn in Düsseldorf wird umgebaut. Mehr als 100 Millionen Euro investieren die Gesellschafter, um das bisherige Charter-Terminal C, auch als LTU-Terminal bekannt, in ein Interkont-Terminal umzuwandeln. Dazu gehört auch eine Brücke, von der aus die Fluggäste aus den Zubringer-Maschinen ohne neue Zollformalitäten in die Interkontinental-Maschinen wechseln können. Außerdem gibt es neue Wartungshallen.In diesem Jahr wird Düsseldorf die Schallgrenze von 17 Millionen Passagieren zum zweiten Mal nach 2006 deutlich übertreffen. In vier Jahren sollen es mehr als 20 Millionen sein. Ausgelegt ist der Airport auf 22 Millionen Passagiere. Ausbaupläne wollte Blume aber nicht diskutieren. 

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