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Hallenfußball: Ahauser Stadtmeisterschaft

Dritter Titel für den TuS

Ahaus Im Finale um die 29. Ahauser Hallenstadtmeisterschaft lieferten sich Eintracht Ahaus und TuS Wüllen ein packendes Spiel. Das bessere Ende hatte der TuS.

Dritter Titel für den TuS

Die Fußballer des TuS Wüllen bejubeln ihren dritten Titel bei der Hallenmeisterschaft. Zum Pokalgewinn gratulierten Ingmar Wenzel (Sparkasse), Stadtsportverbandsvorsitzende Ingrid Volmer und Bürgermeisterin Karola Voß (r.). Foto: Johannes Kratz

Der TuS Wüllen setzte sich in einem packenden Finale verdient mit 4:2 gegen Eintracht Ahaus durch und feierte damit seine dritte Hallenstadtmeisterschaft.

Auch die zwei Halbfinals boten gute Unterhaltung für das Publikum. Gerade das Duell zwischen der Eintracht und dem A-Ligisten Union Wessum war wohl das mit Abstand spannendste Aufeinandertreffen des Turniers. Wessum blieb mit Ahaus lange auf Augenhöhe, musste sich am Ende allerdings mit 3:5 geschlagen geben.

Recht eng verlief auch das zweite Halbfinale zwischen Wüllen und dem FC Ottenstein, schließlich sicherte sich der TuS mit einem 3:1 das Finalticket. Beim Neunmeterschießen um den dritten Platz bewies Union Wessum beim 3:1 die besseren Nerven .

Wüllen überrascht
Im Finale trafen der TuS und die Eintracht ein zweites Mal aufeinander. Nachdem das Gruppenspiel mit 4:1 an den Landesligisten gegangen war, änderten die Wüllener ihr System. Auf den Erfolg musste der TuS nicht lange warten: Nach den ersten Fehlversuchen von Moritz Uppenkamp und Alex Edel traf Spielertrainer Rainer Hackenfort per Distanzschuss zum 1:0 gegen seinen Ex-Klub (4.). Die Eintrachtler zeigten sich vor dem gegnerischen Tor recht ungefährlich, das 2:0 (8.) – wieder durch Hackenfort – war also verdient. Für die Vorentscheidung hätte Edel sorgen können (10.), er verfehlte das Tor knapp. Die Wüllener, für zwei Minuten aufgrund einer Notbremse Hackenforts in Unterzahl, mussten stattdessen das 2:1 durch Esad Dayan hinnehmen (11.).

Es wurde noch einmal richtig eng. Dayan schoss wenig später nur knapp am Pfosten vorbei (13.). Doch die Wüllener blieben auf Kurs, nach einem Konter knallte Uppenkamp den Ball in den Winkel (14.). Sedat Semer verkürzte auf 2:3 (14.). Edel sorgte in letzter Sekunde nach Vorlage von Hackenfort für den 4:2-Endstand.

Hackenfort war zufrieden. „Gegen den favorisierten Landesligisten haben wir einen verdienten Sieg geholt. Es war ein Spiel auf hohem Niveau, das, denke ich, gut anzusehen war.“ Eintracht-Spieler Tim Schücker lobte den Gegner: „Die Wüllener haben das sehr clever gemacht, sie waren aggressiver und haben verdient gewonnen.“

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