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Ehrenamt: Spelsberg erhält Preis

NORDKIRCHEN „Die Jugendarbeit in Nordkirchen ist dauerhaft mit diesem Namen verbunden“, sagt SPD-Landtagsabgeordneter André Stinka und meint Bernd Spelsberg. Und der hat für sein ehrenamtliches Engagement jetzt den Eleonore-Pollmeyer-Preis bekommen.

von Von Arne Niehörster

, 09.12.2007
Ehrenamt: Spelsberg erhält Preis

Eine Händedruck vom Landtagsabgeordneten. André Stinka (l.) hat Bernd Spelsberg den Eleonore-Pollmeyer-Preis verliehen.

„Selbstlose, intensive und nervenaufreibende ehrenamtliche Arbeit“ – Argumente, die die Jury überzeugten. „Er hat ganz wichtige Leitplanken für die Offene Jugendarbeit in Nordkirchen gesetzt“, erklärt Stinka im Hinblick auf Spelsbergs Einsatz für den Verein Pro Jugendarbeit und das „JuNo“, die Anlaufstelle für die Nordkirchener Jugend. Eine aufopfernde Arbeit über zehn Jahre hinweg und nicht immer mit „Rückenwind“, so Stinka.

„Das ist reiner Zufall“

„Dass die Wahl auf mich fiel, ist ja nur reiner Zufall“, gibt sich der Preisträger bescheiden. Schließlich hätten zahlreiche Menschen hinter ihm gestanden, die die Offene Jugendarbeit ins Rollen gebracht haben. Spelsberg: „Ich bin nur die Spitze eines ganz dicken Eisberges.“ Der 63-Jährige ist froh, dass sich das Engagement nach so vielen Jahren ausgezahlt hat. „Der Preis ist ein Signal für Nordkirchen.“ Ausgezahlt hat es sicher vor allem für die Jugend der Schlossgemeinde. „Das Haus funktioniert hervorragend. Die vielen jungen Besucher sprechen da eine deutliche Sprache“, so Spelsberg.

Der Öffentlichkeit etwas geben

Seine Motivation? „Ich finde es gut, der Öffentlichkeit etwas zu geben, was man selbst ganz gut kann.“ Pädagogische Arbeit ist das im Falle von Spelsberg, dem Schulleiter der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule in Lünen. Mit ihm hat Ruth Weiss aus Lüdinghausen den mit jeweils 250 Euro dotierten Eleonore-Pollmeyer-Preis am Sonntag erhalten. Weiss, jüdische Zeitzeugin, für ihren Kampf gegen die Apartheid. Den Preis vergeben Angelica Schwall-Düren, SPD-Bundestagsabgeordnete, und André Stinka. Seit zehn Jahren. Und immer für ehrenamtliches Engagement. 

  

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