Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Ein Bolzplatz vom DFB

NORDKIRCHEN "Das wird unsere Kooperation vertiefen": Grundschulleiterin Monika Eggert und Aloys Schnittker, Sportbereichsleiter der Maximilian-Kolbe-Schule, sind schon voller Vorfreude. Denn die Kinderheilstätte und die St. Mauritiusschule bekommen zusammen ein Minifußballfeld, einen der 1000 Bolzplätze, die der Deutsche Fußballbund bezahlt.

Ein Bolzplatz vom DFB

Auf den Gelände hinter ihnen soll der Bolzplatz entstehen (v.l.): Dr. Wolfgang Erfeld, Monika Eggert, Aloys Schnittker, Josef Klaas und Thomas Pliquett.

Zusammen mit dem Geschäftsführer der Kinderheilstätte Dr. Wolfgang Erfeld, Verwaltungsleiter Thomas Pliquett und Josef Klaas, dem Bauamtsleiter der Gemeinde Nordkirchen, stellten Schnittker und Eggert das Projekt gestern vor.

Gemeinsam Antrag gestellt

"Alles begann mit einer E-Mail vom DFB in meinem Computer", erzählte Monika Eggert. Entsprechende Mails bekamen auch die Maxischule, die Gemeindeverwaltung und der FC Nordkirchen. Rasch haben sich dann alle kurz geschlossen und gemeinsam einen Antrag an der DFB gestellt. Der war von Erfolg gekrönt. "Unter über 5000 Bewerbungen für die 1000 Plätze haben wir einen Zuschlag bekommen", freut sich Dr. Erfeld.

DFB-Angehöriger Verein im Boot

Bedingung war, dass bei dem Projekt ein dem DFB angehöriger Verein mit im Boot sitzt, was mit dem FCN der Fall ist. Und der Platz muss öffentlich für alle zugänglich sein, weil der DFB damit die Kultur der so genannten "Straßenkicker" wieder beleben möchte. Deshalb hat man als Standort einen Teil des großen Streichelzoos der Kinderheilstätte ausgewählt. Es liegt im Dreieck zwischen Grundschule, Kinderheilstätte und DRK-Kindergarten. "Wir werden den Bauantrag jetzt auf den Weg bringen", so Josef Klaas.

DFB zahlt nur oberhalb der Grasnarbe

Einen kleinen Schönheitsfehler hat die Sache noch, wie Dr. Erfeld erklärt: "Der DFB bezahlt nämlich nur alles oberhalb der Grasnarbe." Den ganzen Unterbau müssen die Nordkirchener selbst finanzieren. Die Kosten dafür schätzen sie auf 10 000 bis 15 000 . 5000 davon übernimmt die Gemeinde und erbringt mit dem Bauhof noch einige Eigenleistungen. Dann bleiben immer noch ein paar tausend Euro ungedeckt. Und dafür suchen die Bauherren jetzt Sponsoren.  

Für Spendenwillige hier die Bankverbindung: Kinderheilstätte Nordkirchen, DKM Darlehnskasse Münster, Konto: 4 108 000, BLZ: 400 602 65. Stichwort: Minifußballfeld.

Anzeige
Anzeige