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Ein Haus ohne Tür und Wände

SÜDKIRCHEN Die Natur mit allen Sinnen erleben. Und zwar kindgerecht. Das heißt: Matschen, toben, spielen. Und trotzdem etwas dabei lernen. Das durften 18 Kinder des Südkirchener DRK-Kindergartens in dieser Woche im Böckenbusch.

von Von Kevin Kohues

, 11.10.2007

Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen gingen sie von Montag bis Mittwoch auf Entdeckungsreise in die geheimnisvollen Räume des Waldes. Und sie fanden eine Welt voller Abenteuer. Mal besinnlich und leise, mal geheimnisvoll und dunkel, mal bunt und wild.

Reize fürs sinnliche Erleben 

„Der Wald wird zu einem Haus, in dem die Kinder sich frei bewegen können, der viele verschiedene Reize fürs sinnliche Erleben bietet, der das Gemeinschaftsgefühl untereinander fördert und Freude am Leben in und mit der Natur weckt“, erklärt KiGa-Leiterin Sigrid Endemann.

Sämtliche Sinne der zweieinhalb bis fünfjährigen Kleinen wurden gefordert. Sie tasteten die Baumrinde und lernten den Unterschied zwischen Buchen und Birken, testeten ihr Gleichgewicht beim Balancieren auf Baumstämmen, legten Bilder und Figuren aus Blättern und Stöcken, bauten eine Hütte, und hörten so einiges über die Tiere und Pflanzen des Waldes.

Ein Plateau als "Basislager"

„Wir haben hier den perfekten Platz“, freute sich Sigrid Endemann. Ein Plateau als „Basislager“               für das morgendliche gemeinsame Frühstück und einen Zaun, damit niemand verloren geht. Und dazu perfektes Herbstwetter. Die Kinder und auch ihre Betreuerinnen hatten sichtlich Spaß. Auch beim gemeinsamen Abschluss mit den Eltern, als die Waldtage mit Liedern und Spielen fröhlich ausklangen

  

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