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Ein Jahr Cannabis auf Rezept: Nachfrage in NRW gestiegen

Seit der Freigabe von Cannabis auf Rezept haben Apotheken in Nordrhein-Westfalen das Betäubungsmittel deutlich häufiger abgegeben . „Die Zahl der Patienten, die das hochwirksame pflanzliche Arzneimittel auf Rezept nachfragen, ist in unserem Kammerbezirk mit Sicherheit gestiegen“, sagte Stefan Derix, Geschäftsführer der Apothekerkammer Nordrhein, zur Entwicklung in den vergangenen zwölf Monaten seit der Freigabe. Die Kammer vertritt mit rund 2200 Apotheken mehr als die Hälfte in NRW. Es gibt allerdings keine landesweiten Zahlen über die Abgabe von medizinischem Cannabis.

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Köln

, 05.03.2018
Ein Jahr Cannabis auf Rezept: Nachfrage in NRW gestiegen

Hanf-Pflanzen (Cannabis) wachsen in einem Garten. Foto: Oliver Berg/Archiv

Einen Trend könnten Erhebungen des Bundesverbands Deutscher Apothekerverbände (ABDA) anzeigen, sagte Derix der Deutschen Presse-Agentur: Wurden im März 2017 deutschlandweit kurz nach der Freigabe-Entscheidung des Bundestags 488 Cannabis-Rezepte ausgestellt, waren es im Juni 2017 schon mehr als 2200 Rezepte. Es sei anzunehmen, dass es im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW die höchste Abgabendichte an Cannabis in pharmazeutischer Qualität unter den Ländern gebe. Geliefert wird Derix zufolge eine Grundsubstanz, die die Apotheken dann auf Qualität, Reinheit und Wirkstoffgehalt prüfen.