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Ein Lautsprecher mit Mikrofon

CASTROP-RAUXEL Er ist als "Lautsprecher" bekannt. Am Wochenende kam bei der Spielvereinigung jetzt seine Stimme auch durch die echten Lautsprecher am Platz. Armin Theis sprang als Stadionsprecher ein. Warum Thomas Höfener von Eintracht Ickern offenbar noch im Jahr 2003 lebt und weitere kleine Geschichten vom Wochenende - jetzt auf unserer Außenbahn.

von Von Jens Lukas, Jörg Laumann, Florian Kopshoff und

, 10.12.2007

Armin Theis, sportlicher Administrator beim Fußball-Bezirksligisten Spvg Schwerin, war einst als "Lautsprecher" an der Seitenlinie als Coach des SuS Merklinde bekannt. Am Sonntag vertrat er den sportlichen Leiter Sascha Beleijew als Stadionsprecher am Grafweg. Bei der 0:3-Niederlage seiner Spvg durfte Theis aber lediglich Tore für den Gegner Arminia Marten vermelden.

  Dirk Lennhoff , im Sommer zurückgetretener Geschäftsführer des SV Poseidon, hängt offenbar noch sein Verein am Herzen. Bei den Bezirksmeisterschaften übte er auch ohne offizielle Funktion den Part des Pressewartes aus und berichtete über die Titelgewinne von Sebastian Holz. Er konnte dabei gar Gewähr leisten. Als Schwimmwart des Bezirks spielte Lennhoff quasi die Rolle des Veranstalters.

  Thomas Höfener, Fußball-Trainer von Eintracht Ickern, scheint schon längere Zeit nicht mehr die Bundesliga-Berichterstattung im Fernsehen genossen zu haben.

Die Lustlosigkeit seines Teams im Training kommentierte der Coach: "Die gucken alle zu viel 'Ran'." Schon im Jahr 2003 gingen die Übertragungsrechte von Sat.1 (Ran) an die ARD-Sportschau.

 Timo Jogwer, " Mannschaftssprecher der Tennis-Herren des RV Rauxel, träumt von einer "vollen Halle" beim Westfalenmeisterschafts-Endspiel im Januar gegen den TC BW Soest. Im Gegensatz zu den Herren 30 (dreimaliger Westfalenmeister) stehen die RVR-Herren zu ersten Mal vor solch einem Großereignis. Auf Zusatz-Tribünen, wie sie bei solchen Events mancherorts aufgebaut müssen die Rauxeler indes verzichten. Jogwer: "Dafür haben wir keinen Platz.

 Dennis Gazioch, Spieler der Spvg Schwerin, kann auch während seiner Verletzungspause wegen eines Bänderrisses nicht ganz ohne Fußball auskommen. Beim Spiel gegen Arminia Marten traute er sich in der Halbzeitpause auf den Kunstrasen, um einige Kopfbälle und Torschüsse mit dem nicht lädierten Bein zu probieren. Die spontane Beifallskundgebung eines Zuschauers kommentierte Gazioch: "Dafür, dass ich vor kurzem noch im Bergmannsheil war, sieht das schon wieder ganz gut aus, oder?!"

  Turhan Ersin , Vorsitzender des SV Yeni Genclik, konnte nach der 1:7-Niederlage seines Clubs gegen den TSK Herne zwar das Ergebnis bestätigen, aber ansonsten nicht allzu viele Details beitragen. "Ich musste mich während des Spiels um die Kasse und um den Verkauf von Getränken kümmern und habe gar nicht viel bekommen", erklärte er am Tag nach der Samstagspartie. Wirklich traurig über dieses Versäumnis dürfte er angesichts der schwachen Leistung seines Teams wohl nicht gewesen sein.

     

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