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Ein Mann, viele Erfolge mit dem Leder- und Filzball

WERNE Den Namen Franz Stüer verbinden viele Werner noch mit den Glanzzeiten des Werner Fußballs. Denn der Tennisspieler kommt vom Fußballsport, feierte dort wie auch mit dem Racket große Erfolge. Irgendwann machten ihm die ganzen Grätschen zu sehr zu schaffen. Ein Porträt.

von Von Heinz Overmann

, 11.12.2007
Ein Mann, viele Erfolge mit dem Leder- und Filzball

Franz Stüer.

Zwölf Jahre spielte er mit dem SSV Werne, einem der beiden Fusionsvereine des Werner SC 2000, in der Landesliga. Unter Trainer Rahmig gehörten noch Wortmann, Poetsch, Spies, Schwert, Martzok, Gremler, Kasseja, Kussel, Pourie, Melisch, Vogdt und Bröker zu dem Team, das 1965 den Aufstieg schaffte.

Das Karriereende kam 1975, als die Probleme mit dem Knie immer heftiger wurden. "Ich war Linksaußen und beim Flanken wurde immer wieder hineingegrätscht", war laut Stüer die Ursache für seine lädiertes Knie. "Suchen Sie sich eine andere Sportart", empfahl ihm ein Arzt, und Stüer wählte einen Sport, in dem die Grätsche unbekannt ist.

Ehefrau und Tochter auf seinen Fersen

100 Meter von seinem Haus lag damals die Anlage des Tennisclubs Blau-Weiß. "Ich wollte erst ausprobieren, ob dieser Sport für mich überhaupt in Frage kommt", erinnert er sich heute. Und es klappte, eine halbes Jahr später spielte er schon in der dritten Medenmannschaft. Ehefrau Irene und die beiden Töchter Heike und Nicole - beide später hervorragende Poensgen-Spielerinnen - folgten.

Stüer machte auf dem Tennisplatz Karriere, spielte bis zur Verbandsliga und hat auch als Vorstandsmitglied, vor allem als Jugendsportwart, viel im TC Blau-Weiß bewegt. Heute ist er Schatzmeister und als Spieler in der H65-Mannschaft aktiv.

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