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"Ein bedauerlicher Zufall"

SÜDKIRCHEN Josef Brinkhaus, Pressesprecher des Landesbetriebs Straßen NRW, bedauert, dass in zwei Häusern an der Straße Geisbeck in Südkirchen am Dienstagabend die Keller überflutet wurden.

von Von Matthias Münch

, 24.08.2007
"Ein bedauerlicher Zufall"

Die Feuerwehr musste das Wasser aus dem Keller der Südkirchener Familie Gronau abpumpen.

Wie die Kreisverwaltung weist aber auch er auf die eigene Verantwortung der Anwohner hin. Sie hätten ihre Regenwasserrohre ohne Genehmigung angeschlossen. Und sie hätten offensichtlich keine Rückstauklappen in ihre Regenwasserrohre eingebaut. Brinkhaus: "Wären die Rohre technisch korrekt angeschlossen, dann hätte kein Wasser in die Keller laufen können." Dennoch wäre es wohl nicht zu dem Hochwasser in den beiden Häusern gekommen, wenn nicht ein Rohr im Straßenseitengraben an der Cappenberger Straße, einer Landesstraße, verstopft gewesen wäre. Dazu teilt Josef Brinkhaus mit, dass Streckenkontrolleure des Landesbetriebs vor gut vier Wochen von Anwohnern vor Ort auf die Verstopfung aufmerksam gemacht worden seien. Daraufhin habe der Landesbetrieb mit dem Kreis vereinbart, den Seitengraben wieder frei zu legen. Diese Zusammenarbeit sei durchaus üblich, weil der Kreis zum Beispiel über einen Kleinbagger verfüge und der Landesbetrieb über große LKW.

Bedauerlicher Zufall

Die Arbeiten an der Cappenberger Straße sollten laut dieser Vereinbarung am Mittwoch dieser Woche durchgeführt werden, was ja dann auch geschah. Dass dies genau einen Tag nach dem großen Regen erfolgte, sei ein für die Betroffenen bedauerlicher Zufall gewesen. "Aber es war wirklich so geplant", betont der Pressesprecher des Landesbetriebs. Der Querschnitt der Rohre an der Cappenberger Straße sowie die Größe und das Gefälle der Straßenseitengräben seien normalerweise ausreichend, um das Oberflächenwasser abzuführen. Das habe ihm die Straßenmeisterei versichert", sagt Josef Brinkhaus.

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