Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Ein volles Heimathaus

CAPELLE Bischof Bernhard Kühnel aus Peru, durch die Familie eng verbunden mit Capelle, feierte mit vielen hundert Freunden, Verwandten und Bekannten am Dienstag seinen 80. Geburtstag im Heimathaus.

von Von Antje Pflips

, 05.12.2007

Dazu gehörte auch Bischof Dr. Reinhard Lettmann, der jedoch aus gesundheitlichen Gründen nur am feierlichen Dankgottesdienst in St. Dionysius teilnahm. Möglich gemacht und organisiert hat die Feier der Neffe, Reinhard Hartwig: „Wir mussten schon etwas nachhelfen, denn allein wärst du nicht auf die Idee gekommen, hier zu feiern.“

Seit 1956 in Peru

Seit 1956 ist Bischof Bernhard Kühnel in der Prälatur Caraveli in Peru tätig. Vor einem Jahr hat er einen Nachfolger gefunden. Nun, als Altbischof, ist er noch als Pfarrer in der Gemeinde Chala eingesetzt. Besonders in der Jugendarbeit hat er sich sehr engagiert.

Bischof Kühnel ist in Ludwigsdorf im Kreis Neiße, früher Schlesien, am 4. Dezember 1927 geboren. Nach dem Krieg kam die Familie nach Herbern. Von dort zogen Mutter und Schwester nach Capelle. Bischof Kühnel trat jedoch gleich in das Priesterseminar in Oeventrop (Sauerland) ein. 1955 erhielt er die Priesterweihe.

Schon ein Jahr später verließ er Europa, um in Peru die Missionsarbeit aufzunehmen. „Fast alle Familienmitglieder haben ihn dort schon einmal besucht“, sagte Hartwig. Mehrere Male war auch Bischof Dr. Reinhard Lettmann dort gewesen, der „nicht nur seine pastoralen Fähigkeiten, sondern auch seine Fähigkeiten als Autofahrer und -mechaniker in der Wüste kennen lernte“, wie er in einem Brief schrieb.

Umarmungen beim Empfang

Das Heimathaus kennt Bischof Kühnel noch als Gaststätte Regina Steffens, in der viele Familiengeburtstage gefeiert wurden. „Früher trafen wir uns immer zu den runden Geburtstagen der Mutter“, erzählte er. Die familiären Bindungen pflegen nun seine Schwester und sein Neffe.

Zusammen mit Diakon Reinhard Focke, sowie den befreundeten Pfarrern Antonio Clemens, Helmut Szlappa, Georg Rudeck und Pater Sander zelebrierte Bischof Kühnel die heilige Messe. Dann gab es beim Empfang im Heimathaus herzliche Umarmungen und viele Hände zu schütteln.

Lesen Sie jetzt