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Eintracht Braunschweig

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Nach der völlig verpatzten Hinrunde sollte Trainer-Routinier Willi Reimann den verunsicherten Profis von Eintracht Braunschweig neues Leben einhauchen, doch das ging kräftig daneben. Nach dem 26. Spieltag beendete der Tabellenletzte und Reimann die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung. «Man hat mich gefragt, ob ich mir vorstellen kann, sofort aufzuhören», sagte Reimann. «Ich habe gesagt, dass ich mir das vorstellen kann.»

Der ehemalige Bundesliga-Coach hatte den Club Mitte November 2006 übernommen und zuvor bereits seinen Abschied zum Saisonende angekündigt. «Die Situation hat sich verselbstständigt», kommentierte er das Ende der Arbeit in Braunschweig. «Wenn ich dem Verein damit helfen kann, dann tue ich das gerne.» Zuvor hatte der Verein bundesweit für Verwunderung gesorgt, als Benno Möhlmann als neuer Coach für die kommende Saison verkündet wurde, dieser aber umgehend eine Einigung dementierte. Reimanns Nachfolger beim Schlusslicht der 2. Liga ist bis auf weiteres Dietmar Demuth, der fünfte Übungsleiter der Eintracht in dieser Saison.

Nach der Entlassung von Michael Krüger Anfang Oktober 2006 war zunächst Willi Kronhardt Interimstrainer der Eintracht und feierte einen Sieg mit dem Team. Nachfolger Djuradj Vasic wurde nach fünf punktlosen Partien entlassen und durch Reimann ersetzt.

Statt Eintracht herrscht beim deutschen Meister von 1967 Zwietracht. Die brisante Stimmung bei den Heimspielen gipfelte in der Forderung nach den Rücktritten des Trainers und der Clubführung. Hauptsponsor Jochen Staake, der in den vergangenen zehn Jahren schätzungsweise rund zehn Millionen Euro in den Verein gesteckt hatte, zog die Reißleine und übernahm zunächst bis Saisonende die Verantwortung für den Leistungssportbereich. Präsident Gerhard Glogowski bleibt im Amt, seine Macht ist aber beschnitten. Glogowski hatte vor Saisonbeginn noch Tabellenplatz 9 bis 11 als Ziel ausgegeben - jetzt geht's ums nackte Überleben.

(Stand: März 2007)

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