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Eintracht Ergste: Harald Rose hört als sportlicher Leiter auf

ERGSTE Harald Rose scheidet zum Ende der Saison als sportlicher Leiter der Fußballabteilung der SG Eintracht Ergste aus. "Wir bedauern diese Entscheidung sehr, müssen jedoch die veränderte Situation akzeptieren und uns neu ausrichten", sagt Abteilungsvorsitzender Karl-Heinz Busemann, der am Montag Roses Entschluss bekannt gab.

von Von Michael Dötsch

, 10.03.2008
Eintracht Ergste: Harald Rose hört als sportlicher Leiter auf

Harald Rose tritt als sportlicher Leiter der Fußballabteilung der SG Eintracht Ergste zurück. Er hatte besonders für einen Kunstrasen gekämpft.

"Harald Rose hat seit Februar 2005 sehr viel für die Fußballabteilung der SG Eintracht Ergste getan. Den Aufstieg in die A-Liga haben wir Sven Migas und Harald Rose neben einer tollen Mannschaft zu verdanken. Mit ihm und einem neuen Team ist wieder Schwung in die Ergster Fußballwelt gekommen", würdigt Busemann die Verdienste des 56-Jährigen, der den Ergster Fußballern jedoch im Vorstand als 1. Geschäftsführer erhalten bleibt.

Rose selbst nennt hauptsächlich persönliche Gründe für sein Aufhören am Saisonende an, macht aber auch keinen Hehl aus einem gewissen Frust im Zusammenhang mit den Rahmenbedingungen für die Ergster, die eine ambitionierte Arbeit schwierig machen. "Es macht für mich keinen Sinn mehr, mich im sportlichen Bereich zu engagieren, so lange wir keinen Kunstrasen haben", schildert Rose die Problematik. So habe er sich auch bei der Suche nach einem Trainer und nach Spielern für die nächste Saison wegen des ungeliebten Ascheplatzes viele Körbe geholt.

Die Migas-Nachfolge bleibt vorerst weiter ungeklärt

So können die Ergster noch immer keinen Nachfolger für Sven Migas präsentieren. Harald Rose wird mit diesem Thema nun wohl nicht mehr befasst sein. Stattdessen soll ein neuer sportlicher Leiter sich um den Coach für das A-Liga-Team kümmern. Wer das sein wird, konnte Karl-Heinz Busemann am Montagmorgen noch nicht sagen. "Wir sind dabei zu überlegen, wie wir's machen", sagte Busemann und kündigte eine relativ zeitnahe Entscheidung an.

Rose wird derweil den Schwerpunkt seiner Arbeit für den Verein auf das "Projekt Kunstrasen" legen. Denn aufgegeben hat man bei der SG Eintracht den Wunsch nach einem künstlichen Grün noch lange nicht.

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