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Fußball-Landesliga 4: Heimspiel am Freitag

Eintracht bekommt Spiegel vorgehalten

Ahaus Vier Niederlagen in Folge im Jahr 2018: Das Ahauser Heimspiel gegen Schlusslicht Coesfeld wird am Freitag zum Charaktertest. Vorsicht: Der Tabellenletzte hat zuletzt gezeigt, dass die Mannschaft noch lebt.

Eintracht bekommt Spiegel vorgehalten

Das Heimspiel gegen Schlusslicht Coesfeld wird für Thorben Stratmann (r.) und die Eintracht zur Charakterprobe. Foto Foto: Johannes Kratz

Geredet wurde genug, nun müssten Taten folgen: Eintracht-Coach Jens Niehues nimmt vor dem nächsten Heimspiel an einem Freitag, 19.30 Uhr, im Stadtpark an der Graeser Straße seine Ahauser Landesligakicker in die Pflicht. Zu Gast ist Schlusslicht DJK Eintracht Coesfeld, tabellarisch eigentlich abgeschlagen. Aber: Spätestens mit dem 2:0 bei Münster 08 zeigte der Tabellenletzte, dass er noch lebt und sich nicht sang- und klanglos verabschieden will. Nach vier Niederlagen in Folge scheint diese Aufgabe für die Gastgeber wie prädestiniert als Charaktertest: „Jeder wird am Freitag den Spiegel vorgehalten bekommen. Und jeder kann nun sein Herz zeigen.“

Sicher: Für die jüngste Negativserie gibt es Gründe und die lässt der Coach in weiten Teilen auch zu. Allerdings stünde trotz aller Personalengpässen immer noch „genug Qualität zur Verfügung“, die es abzurufen gelte: „Da muss nun jeder einmal bei sich selbst den Hebel ansetzen, um die Kuh vom Eis zu bringen. Die Saison im Niemandsland der Tabelle zu Ende spielen will keiner.“ Den Gegner misst Niehues sicher nicht am Tabellenstand mit nur zwei Siegen und sechs Punkten: „Coesfeld hat gerade offensiv an Qualität zugelegt und ist nicht mehr vergleichbar mit der Mannschaft aus der Hinrunde.“ Schon vor dem Dreier in Münster hatte die DJK den einsamen Spitzenreiter aus Emsdetten am Rande der zweiten Saisonniederlage. Erst zwei Tore in der Nachspielzeit verhinderten dies. „Da wird ein Brett auf uns zurollen. Da müssen wir alles reinschmeißen.“

Schücker zurück - Wüpping fraglich

Tim Schücker kehrt nach Gelbsperre zurück, dafür scheint der Einsatz von Dennis Wüpping fraglich. Einige weitere Verletzte stünden zwar wieder im Training, Startelfoptionen seien diese kaum. „In der Summe wollen wir auch die Reserve nicht weiter schwächen. Die Jungs, die in Herbern schon viel richtig gemacht haben, sind nun auch eine Woche weiter“, sieht Niehues wenig Anlass zu Veränderungen. Die Alternativen fehlen auch. Eine Führung täte dem Team gut, um über Erfolge zurück zum Selbstvertrauen zu finden. Würden die defensiven Umstellungen weniger, kehre auch die Stabilität zurück.

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