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Fußball-Landesliga: Ahaus unterliegt Coesfeld 3:4

Eintracht verliert auch gegens Schlusslicht

AHAUS Die Ahauser Eintracht konnte die Niederlagenserie auch gegen das abgeschlagene Schlusslicht DJK Coesfeld nicht stoppen. Beim 3:4 im vorgezogenen Spiel des 22. Spieltags warf gerade die erste Spielhälfte viele Fragen auf. Mit dem 1:4-Pausenstand war der Landesligist sogar noch gut bedient. Auf dem Weg zur fünften Pleite in Folge ging es danach allein noch um Schadensbegrenzung.

Eintracht verliert auch gegens Schlusslicht

Thorben Stratmann brachte die Eintracht zunächst in Führung.

Das Trainerteam Jens Niehues und Andre Hippers setzte in dieser schwierigen Phase auf eine erfahrene und gestandene erste Elf. Und diese erfüllte zunächst die Vorgabe, endlich einmal eine Führung herauszuschießen. Thorben Stratmann sorgte nach zehn Minuten für einen Blitzstart. Wer allerdings dachte, diese Führung brächte Sicherheit und Überzeugung ins Spiel, der wurde enttäuscht. Der Tabellenletzte schüttelte sich einmal und erkannte in der fehlenden Konsequenz im Offensivspiel der Gastgeber seine Chance. Und kam durch immer die gleichen Abläufe und schnelles Umschalten zu einfachen Abschlüssen – unterstützt von individuellen Fehlern in der Ahauser Abwehrkette.

„Da fehlen Dir die Worte“

Tobias Hüwe erzielte den Ausgleich (21.). Dann kam die Zeit von Torjäger Aleksandar Temelkov: Per Doppelschlag drehte der Eperaner die Partie (26., 32.). Und als Essad Terziqi elfmeterreif gefoult wurde, machte Temelkov vom Punkt Hattrick und Pausenstand perfekt. „Da fehlen dir als Trainer letztlich auch die Worte. Wenn ich merke, dass ich die eigene Spielphilosophie aktuell nicht durchbringen kann und dass das Selbstvertrauen fehlt, dann muss ich es simpel versuchen und nicht immer wieder in die Stärken des Gegners spielen“, verzichtete das Trainerteam, so Hippers, auch auf die übliche Halbzeitansprache.

Diese ungewöhnliche Maßnahme verfehlte ihre Wirkung nicht. Mit der 46. Minute zeigte sich Ahaus nun so engagiert, wie es von Beginn an in diese Bewährungsprobe hätte gehen sollen. Die Eintracht drückte nun, Coesfeld kam kaum mehr zur Entfaltung. Der nächste Doppelschlag erhöhte noch einmal die Spannung: Maximilian Hinkelmann und Tim Schücker verkürzten auf 3:4 (75., 78.). Der Ausgleich war nah. Die DJK wankte nun, fiel aber nicht. Während die Eintracht nun endgültig vor einem letzten Saisonviertel im Niemandsland der Tabelle steht, haben die Gäste gezeigt, dass sie trotz der weiter ausweglosen Situation bis zum letzten Spieltag alles geben wollen. Eine Mannschaft hat den Charaktertest folglich bestanden.

Ganz schwierige Phase

„Das ist nun eine ganz schwierige Phase für uns. Jeder von uns ist gefordert, noch alles dafür zu tun, um erhobenen Hauptes und mit einem guten Gefühl aus dieser Saison zu gehen. Und das als Einheit“, hofft Hippers, dass die Mannschaft über die Osterfeiertage einmal über grundsätzliche Dinge nachdenkt. Und sich auf die Grundtugenden besinnt.


Eintracht Ahaus - Eintr. Coesfeld 3:4
Eintracht:
Lukas – Schücker (87. Farwick), Vennemann, Ransmann, Stratmann, Hippers, Erning, Wüpping (85. Varwick), Dücker, Hinkelmann, Dayan (70. Hoffmann)
Tore: 1:0 Stratmann (10.); 1:1 Hüwe (21.); 1:2, 1:3, 1:4 A. Temelkov (26., 32., 38., FE); 2:4 Hinkelmann (75.); 3:4 Schücker (78.).

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