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Eintrachts Kampfansage an die Konkurrenz - Wintjes-Elf mit Mini-Serie

Kreisliga A

WERNE Eintracht Werne ist momentan so etwas wie die Mannschaft der Stunde in der Kreisliga A Lüdinghausen. Mit einer Mini-Serie binnen zweier Wochen, zog die Wintjes-Elf den Kopf vorübergehend aus der Schlinge. Dabei sorgte vor allem der Sieg am Montag für eine echte Überraschung.

von Von Dominik Gumprich

, 06.04.2010
Eintrachts Kampfansage an die Konkurrenz - Wintjes-Elf mit Mini-Serie

Es ging alles gut: Jörg Wintjes beim Spiel gegen Olfen.

Erst das Unentschieden im Derby gegen den Werner SC, dann ein 2:0-Erfolg gegen den direkten Kontrahenten Union Lüdinghausen II und nun der 1:0-Sensationssieg gegen den enttrohnten Spitzenreiter SuS Olfen. Der Lohn dafür lässt sich deutlich an der Tabelle ablesen: Die Eintracht rückte auf den 14. Tabellenplatz vor. Und danach sah es lange nicht aus: Ins neue Jahr starteten die Evenkämper alles andere als glücklich. Bittere Niederlagen gegen Fortuna Seppenrade II (1:4) und Westfalia Wethmar (0:3) ließen wenig Hoffnung bei den Eintracht-Anhängern aufkommen. Beim Derby im Stadtstadion mag diese wieder ein wenig gekeimt sein, doch erst das Spiel in Lüdinghausen – zu diesem Zeitpunkt waren die Werner Tabellenletzter – ließ keine Zweifel mehr aufkommen: Niemand wollte sich bei der Eintracht geschlagen geben. Auch die zahlreiche Unterstützung aus Werne in Lüdinghausen, war ein wichtiges Zeichen in Richtung der Mannschaft.

Dem von niemanden – zumindest ernsthaft – angezweifelten Sieg des SuS Olfen bei der Eintracht, stellte diese eine kämpferische Einstellung entgegen. Mit Erfolg. „Spielerisch sind uns viele Mannschaften noch überlegen, natürlich auch Olfen. Aber bei uns stimmt der Einsatz. Die Truppe ist gut drauf, vor allem körperlich“, so Wintjes. Sein „Donnerwetter“ und die Aussprache mit den Spielern nach der Niederlage in Seppenrade – „da war ich richtig angefressen“ – sieht Wintjes als „Initialzündung“ für den jetzigen Erfolg. Wichtig sei zudem, dass im Gegensatz zur Hinrunde seine Mannschaft die Spiele nicht mehr in den letzten 10 Minuten verliere, sondern gewinne. Jetzt gilt es für die Eintracht aus Werne die Serie auszubauen, denn Wintjes hat ein Ziel: „Wir wollen beide Selmer Vereine hinter uns lassen. Solange das noch nicht so ist, müssen wir hart weiterarbeiten“.

Da passt es gut ins Bild, dass die Evenkämper gleich am nächsten Spieltag zum Tabellenvorletzten BV Selm müssen. „Diese Partie wird um ein vielfaches schwieriger als gegen Olfen, das war nur ein schönes Zubrot“, so Wintjes. Und wenn es gegen die direkte Konkurrenz mal hapern sollte, die Titelaspiranten BW Alstedde und TuS Ascheberg müssen beide noch bei der Eintracht im Dahl antreten...