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Eltern sammeln über 500 Unterschriften für Schulbesuch vor Ort

Anmeldeverfahren Gesamtschule

NORDKIRCHEN Alle Nordkirchener Schüler sollen die Chance haben, die örtliche Gesamtschule zu besuchen, dass fordern Eltern aus allen drei Ortsteilen. Über 500 gesammelte Unterschriften übergaben sie jetzt dem Landtagsabgeordneten André Stinka (SPD).

von Von Marie Rademacher

, 20.04.2010
Eltern sammeln über 500 Unterschriften für Schulbesuch vor Ort

Mehr als 500 Unterschriften dem Landtagsabgeordneten André Stinka.

Die Unterschriften dokumentieren den Unmut der Nordkirchener Bürger darüber, dass die Gesamtschule Nordkirchen bei jedem beginnenden Schuljahr immer wieder gezwungen ist, die Anmeldeanträge vieler Schüler aus der Gemeinde abzulehnen. Es ist gesetzlich festgeschrieben, dass über die Vergabe der Plätze das Los entscheidet - eine bevorzugte Behandlung von Schülern aus Nordkirchen, Südkirchen oder Capelle ist demnach nicht möglich.Weiterleiten ans Schulministerium Im Zuge seiner Bürgersprechstunde wurde der Landtagsabgeordnete André Stinka von vielen Eltern auf dieses Problem aufmerksam gemacht. "Das Unverständnis, nicht die Schule ihrer Wahl und nicht die Schule, die sich am Wohnort befindet, besuchen zu dürfen, führt alljährlich zu großem Unmut in den drei Ortsteilen der Gemeinde", so Stinka. Er wird die Unterschriften, die in Geschäften in Nordkirchen, Südkirchen und Capelle und auch am Wahlstand der SPD gesammelt wurden, in der kommenden Woche zusammen mit einem von ihm verfassten Brief an das Schulministerium in Düsseldorf weitergeben.

"Gerade im ländlichen Raum des Kreises Coesfeld ist der Besuch einer alternativen Gesamtschule nicht möglich, sodass die Kinder gegen ihren Willen zum Besuch weiterführender Schulen, die sich in entfernt liegenden Nachbarorten befinden, täglich lange Wegezeiten in Kauf nehmen müssen - manchmal müssen Eltern sogar einen Anteil der Fahrkosten selbst übernehmen", heißt es in dem Brief.

Vergabeverfahren überdenken Unterstützt von den mehr als 500 Unterschriften appelliert Stinka an das Schulministerium, das bisherige Vergabeverfahren der Schulplätze zu überdenken.