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Embryo-Skulptur in Hamburg

Hamburg. Seine Kunst besteht aus Industrieabfall: Der Bildhauer Kang Mu-xiang komponiert seine Skulpturen aus ausgedienten Aufzugsseilen aus Stahl. Aufsehenerregend - und mit einer klaren Botschaft.

Embryo-Skulptur in Hamburg

Kang Mu-xiang mit seiner „Embryo“-Skulptur auf dem Rathausmarkt in Hamburg. Foto: Axel Heimken

Eine Skulptur des taiwanischen Künstlers Kang Mu-xiang sorgt seit Mittwoch auf dem Hamburger Rathausmarkt für Aufsehen.

Das Kunstwerk ist 1500 Kilogramm schwer und mehr als zwei Meter groß und wurde aus ausrangierten Stahlseilen der Aufzüge eines Wolkenkratzers gefertigt. Die Plastik trägt den Namen „Unlimited Life“ (Nicht endendes Leben), hat die Form eines Embryos und ist Teil des Werks „Stahltrosse, die die Welt verbinden“.

Der Künstler will damit „in der auseinanderdriftenden Welt von heute einen friedlichen Kontrapunkt setzen“ und das Verbindende betonen. Die Skulptur ist bis 6. Juli auf dem Rathausmarkt zu sehen.

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