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Energiekonzern Innogy verdient im Auftaktquartal weniger

Essen. Der vor der Zerschlagung stehende Energiekonzern Innogy hat im ersten Quartal weniger verdient als ein Jahr zuvor. Grund waren ein schwächeres Vertriebsgeschäft sowie ein schlechteres Finanzergebnis im Vergleich zum Vorjahr, wie das Unternehmen am Montag in Essen mitteilte. Der bereinigte Nettogewinn sank um knapp 11 Prozent auf 610 Millionen Euro. An seiner Jahresprognose hielt der Konzern fest.

Energiekonzern Innogy verdient im Auftaktquartal weniger

Eine Ladestation für Elektroautos von Innogy steht vor der Zentrale von RWE. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Innogy steht im Mittelpunkt einer Neuausrichtung des deutschen Energiemarktes. Die beiden Energieriesen Eon und RWE wollen die RWE-Tochter zerschlagen und die Geschäfte neu aufteilen. Im ersten Schritt will Eon Innogy komplett übernehmen und im Gegenzug RWE am eigenen Unternehmen mit knapp 17 Prozent beteiligen. Eon würde das lukrative Netzgeschäft und den Stromvertrieb von Innogy behalten, während die erneuerbaren Energien beider Konzerne unter dem Dach von RWE vereint werden sollen.

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