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Englischer Funk mit Songs für die Ewigkeit

Level 42 im Kölner E-Werk

Als Liveband erlebt Level 42 gerade so etwas wie einen zweiten Frühling. Auf ihrer ihrer „Eternity“-Tour 2018 gab die englische Funk-Band am Samstagabend im nahezu ausverkauften Kölner E-Werk ein umjubeltes Konzert mit vielen alten Hits.

von Bernd Schuknecht

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Köln

, 18.03.2018
Englischer Funk mit Songs für die Ewigkeit

Auf ihrer „Eternity“-Tour 2018 gab die englische Funk-Band Level 42 im im nahezu ausverkauften Kölner E-Werk ein umjubeltes Konzert mit vielen alten Hits. © Thomas Brill

2016 tourte die Band, die 1980 zusammenkam und bislang 30 Millionen Alben verkaufen konnte, durch Großbritannien sowie Europa, im vergangenen Jahr war Japan an der Reihe. Wenngleich die letzte Studio-Session von Level 42 bereits einige Jahre her ist - 2013 erschien die EP „Sirens“ - konnten die Level-Köpfe Mark King (Bass, Gesang) und Mike Lindup (Keyboards, Gesang) im nahezu ausverkauften Kölner E-Werk knapp 2000 treue Fans begeistern.

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Level 42 begeistert Fans mit alten Hits

18.03.2018
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Auf ihrer „Eternity“-Tour 2018 gab die englische Funk-Band Level 42 im im nahezu ausverkauften Kölner E-Werk ein umjubeltes Konzert mit vielen alten Hits.© Thomas Brill
Auf ihrer „Eternity“-Tour 2018 gab die englische Funk-Band Level 42 im im nahezu ausverkauften Kölner E-Werk ein umjubeltes Konzert mit vielen alten Hits.© Thomas Brill
Auf ihrer „Eternity“-Tour 2018 gab die englische Funk-Band Level 42 im im nahezu ausverkauften Kölner E-Werk ein umjubeltes Konzert mit vielen alten Hits.© Thomas Brill
Auf ihrer „Eternity“-Tour 2018 gab die englische Funk-Band Level 42 im im nahezu ausverkauften Kölner E-Werk ein umjubeltes Konzert mit vielen alten Hits.© Thomas Brill
Auf ihrer „Eternity“-Tour 2018 gab die englische Funk-Band Level 42 im im nahezu ausverkauften Kölner E-Werk ein umjubeltes Konzert mit vielen alten Hits.© Thomas Brill
Auf ihrer „Eternity“-Tour 2018 gab die englische Funk-Band Level 42 im im nahezu ausverkauften Kölner E-Werk ein umjubeltes Konzert mit vielen alten Hits.© Thomas Brill
Auf ihrer „Eternity“-Tour 2018 gab die englische Funk-Band Level 42 im im nahezu ausverkauften Kölner E-Werk ein umjubeltes Konzert mit vielen alten Hits.© Thomas Brill
Auf ihrer „Eternity“-Tour 2018 gab die englische Funk-Band Level 42 im im nahezu ausverkauften Kölner E-Werk ein umjubeltes Konzert mit vielen alten Hits.© Thomas Brill
Auf ihrer „Eternity“-Tour 2018 gab die englische Funk-Band Level 42 im im nahezu ausverkauften Kölner E-Werk ein umjubeltes Konzert mit vielen alten Hits.© Thomas Brill
Auf ihrer „Eternity“-Tour 2018 gab die englische Funk-Band Level 42 im im nahezu ausverkauften Kölner E-Werk ein umjubeltes Konzert mit vielen alten Hits.© Thomas Brill
Auf ihrer „Eternity“-Tour 2018 gab die englische Funk-Band Level 42 im im nahezu ausverkauften Kölner E-Werk ein umjubeltes Konzert mit vielen alten Hits.© Thomas Brill
Auf ihrer „Eternity“-Tour 2018 gab die englische Funk-Band Level 42 im im nahezu ausverkauften Kölner E-Werk ein umjubeltes Konzert mit vielen alten Hits.© Thomas Brill
Auf ihrer „Eternity“-Tour 2018 gab die englische Funk-Band Level 42 im im nahezu ausverkauften Kölner E-Werk ein umjubeltes Konzert mit vielen alten Hits.© Thomas Brill
Auf ihrer „Eternity“-Tour 2018 gab die englische Funk-Band Level 42 im im nahezu ausverkauften Kölner E-Werk ein umjubeltes Konzert mit vielen alten Hits.© Thomas Brill
Auf ihrer „Eternity“-Tour 2018 gab die englische Funk-Band Level 42 im im nahezu ausverkauften Kölner E-Werk ein umjubeltes Konzert mit vielen alten Hits.© Thomas Brill
Auf ihrer "Eternity"-Tour 2018 gab die englische Funk-Band Level 42 im im nahezu ausverkauften K√∂lner E-Werk ein umjubeltes Konzert mit vielen alten Hits.© Thomas Brill
Auf ihrer „Eternity“-Tour 2018 gab die englische Funk-Band Level 42 im im nahezu ausverkauften Kölner E-Werk ein umjubeltes Konzert mit vielen alten Hits.© Thomas Brill
Auf ihrer „Eternity“-Tour 2018 gab die englische Funk-Band Level 42 im im nahezu ausverkauften Kölner E-Werk ein umjubeltes Konzert mit vielen alten Hits.© Thomas Brill
Auf ihrer „Eternity“-Tour 2018 gab die englische Funk-Band Level 42 im im nahezu ausverkauften Kölner E-Werk ein umjubeltes Konzert mit vielen alten Hits.© Thomas Brill
Auf ihrer „Eternity“-Tour 2018 gab die englische Funk-Band Level 42 im im nahezu ausverkauften Kölner E-Werk ein umjubeltes Konzert mit vielen alten Hits.© Thomas Brill
Auf ihrer „Eternity“-Tour 2018 gab die englische Funk-Band Level 42 im im nahezu ausverkauften Kölner E-Werk ein umjubeltes Konzert mit vielen alten Hits.© Thomas Brill
Auf ihrer „Eternity“-Tour 2018 gab die englische Funk-Band Level 42 im im nahezu ausverkauften Kölner E-Werk ein umjubeltes Konzert mit vielen alten Hits.© Thomas Brill

Fanfarenklänge begleiten die sieben Musiker, während sie auf noch abgedunkelter Bühne ihre Positionen einnehmen. Mit „Heaven in My Hands“ legt das Septett dann einen rasanten Start hin. Doch um den aufkommenden Jubel auszukosten bleibt keine Zeit, denn mit „To Be With You Again“, sicherlich auch als Liebesbeweis für das treue Fan-Publikum zu verstehen, wird dem brodelnden Funk-Gebräu mit höchster Hitze-Stufe weiterhin eingeheizt. Als einen Song, den ihr vielleicht kennt, stellt Mark King dann schließlich den Hit „Running in the Family“ vor, und spätestens jetzt herrscht allgemeine Hochstimmung.

Markenzeichen geschlagener Bass

Über Jahre hat der „Night Fever“-Falsett-Gesang der Bee Gees den Sound in den Diskotheken dominiert. Dann kam mit Level 42 eine musikalisch weniger seichte Alternative. Die Band von der Isle of Wight begeisterte mit ihrer Mischung aus Rock, Jazz und Funk auch ein anspruchsvolleres Publikum, wie seinerzeit unter anderem ein Konzert beim renommierten Jazz Festival in Montreux bewies. Klangliches Level 42-Markenzeichen ist weiterhin unüberhörbar der Bass von Mark King, den er häufig in Slap-Technik, bei die Saiten nicht gezupft, sondern mit dem Daumen geschlagen werden, spielt. So steuert er neben einem sphärischen Bass-Vibrato auch immer knackige, rhythmusorientierte Sounds bei.

Zu diesem Mix kommen dann noch wahlweise Orgel- oder E-Piano- Akzente sowie eine eingängige Melodie. Der meist mehrstimmige Gesang, vielfach im Wechsel zwischen King und Keyboarder Lindup – der an diesem Tag seinen 59. Geburtstag hat – animiert immer wieder zum spontanen Mitsingen. Als klangliche Krönung kommt der brillant schneidige Einsatz von Trompete, Posaune und Saxofon, die zudem immer wieder mit jazzig-souligen Soli glänzen, hinzu.

Geburtstagsgeschenk an die Gäste

Ich weiß, dass ihr den Funk in euch habt, ist sich King sicher und fordert die Fans bei „The Sun Goes Down (Living It Up“) auf, den Refrain mitzusingen, eine Bitte der gern nachgekommen wird. Gleichsam als Geburtstagsgeschenk an die Gäste singt Lindup ein wunderbar sanftes „Starchild“. Als schließlich mit „Lessons in Love“ ein weiterer Klassiker intoniert wird, sieht man Pärchen, die mit glücklichen Selfie-Mienen in die Objektive ihrer Handys lächeln oder tanzen, wie einst beim Kennenlernen. Offenbar haben viele beim Unterricht für die Liebe gut aufgepasst, und das darf gefeiert werden.