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Entzündete Augen bei Tieren nicht mit Kamille behandeln

Frankfurt/Main. Kamillentee galt lange Zeit als Hausmittel gegen so manches Leiden. Bei Entzündungen oder Reizungen der Augen sollte man ihn jedoch nicht verwenden. Aber womit können Tierbesitzer ihre Vierbeiner behandeln?

Entzündete Augen bei Tieren nicht mit Kamille behandeln

Gereizte oder entzündete Augen beim Haustier sollte man nicht mit Kamillen-Tee behandeln. Foto: Julian Stratenschulte

Verschleimte oder verklebte Augen bei Hunden und Katzen sollten Halter nicht mit Kamille spülen. Das kann die Bindehäute zusätzlich reizen. Besser ist es, das Sekret mit einem Taschentuch zur Nase hin wegzuwischen, erläutert der Bundesverband praktizierender Tierärzte.

Meist werden Erkrankungen am Auge mit Salbe oder Tropfen behandelt. Dazu müssen Halter die Augenlider mit Daumen und Zeigefinger auseinander spreizen und das Medikament direkt in das geöffnete Auge bringen. Die Spitze der Flasche oder Tube darf den Augapfel dabei aber nicht berühren, um eine Wiederansteckung zu vermeiden. Durch die Schwerkraft sammeln sich Augenmedikamente von ganz allein in der unteren Bindehaut an.

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