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Erfolgreiche EM-Bewerbung als „Zeichen“ für Olympia

Berlin. DFB-Präsident Reinhard Grindel hofft durch eine erfolgreiche Bewerbung für die Fußball-EM 2024 auch auf eine Initialzündung für eine deutsche Kandidatur um Olympische Spiele.

Erfolgreiche EM-Bewerbung als „Zeichen“ für Olympia

Der DFB-Präsident Reinhard Grindel. Foto: Harold Cunningham/UEFA

Sollte die Europameisterschaft in sechs Jahren in Deutschland stattfinden, könnte dies „auch ein Zeichen geben für Rhein-Ruhr“, sagte Grindel am Freitag bei der Feier zur Rückgabe des DFB-Pokals durch Borussia Dortmund in Berlin. Eine EM im Land des viermaligen Weltmeisters könne dann „auch der Anstoß sein, es mit Olympia zu versuchen.“ In Nordrhein-Westfalen gibt es Pläne für eine mögliche Bewerbung um Sommerspiele 2032 an Rhein und Ruhr.

Im Duell um die Ausrichtung der EM 2024 mit der Türkei erwartet Grindel ein „offenes Rennen“: „Ich sehe unsere Chancen bei Fifty-Fifty“, sagte der Präsident des Deutschen Fußball-Bunds. Die Entscheidung über den EM-Gastgeber fällt die Exekutive der Europäischen Fußball-Union auf ihrer Sitzung in Nyon am 27. September.

Auch Berlins Regierender Bürgermeister, Michael Müller, hofft auf den Zuschlag an Deutschland. „Es ist eine Riesenchance“, sagte der SPD-Politiker. „Wir haben es vorgeführt, dass wir Austragungsort und Austragungsland sein können.“ Im Berliner Olympiastadion hatte 2006 unter anderem das WM-Finale stattgefunden. Die Hauptstadt wäre auch für die EM als Spielort vorgesehen.

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