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Erste Feldhamster „aus der Gefangenschaft“ in freier Natur

Die in Nordrhein-Westfalen fast gänzlich ausgestorbene Feldhamster-Population wird wiederbelebt. Die letzten noch freilebenden Exemplare seien rechtzeitig für die Zucht eingefangen worden und hätten sich in Gefangenschaft gut vermehrt, berichtete der Landesvorsitzende des Naturschutzbunds (Nabu) NRW, Josef Tumbrinck, am Dienstag in Düsseldorf.

Düsseldorf

19.06.2018
Erste Feldhamster „aus der Gefangenschaft“ in freier Natur

Ein Feldhamster sitzt im Zoo in der Feldhamster-Zuchtstation in einem Käfig. Foto: Uwe Anspach/Archiv

Erstmals seien sie nun wieder in Aachen im Freiland ausgesetzt worden. Nun müssten weitere geeignete Flächen, etwas in den Kreisen Neuss und Rhein-Erft, gefunden und beobachtet werden, ob die Aussiedlung klappt. Nach Angaben des Nabu hatten einst Hunderttausende Feldhamster die rheinische Bördelandschaft bevölkert, bevor die intensive Landwirtschaft ihnen zunehmend Lebensraum und Nahrung entzogen habe.