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Erzieher proben Aufstand gegen neues KiBiz-Gesetz

DÜSSELDORF Unter dem Motto „So nicht, Herr Minister!“ machen Träger, Erzieherinnen und Eltern gemeinsam gegen das neue NRW-Kinderbildungsgesetz (KiBiz) Front.

Gerd Stranz, Koordinator des Forums „Förderung von Kindern“, bezeichnete das Gesetz am Dienstag in Düsseldorf als unterfinanziert und „Mogelpackung“, da es weder hält, was es verspreche noch eine Grundlage für tatsächliche Verbesserungen biete.

Marianne Buhl von der Katholischen Erziehergemeinschaft NRW sieht im KiBiz einen verstärkten Trend zur „Zwangsteilzeitarbeit“ für Erzieherinnen kommen. Seit 1998 seien bereits 13 000 Vollzeitarbeitsstellen weggefallen, die versprochenen neuen 7800 Stellen seien fast alle nur Teilzeitstellen. Und Britta Discher vom Deutschen Kinderschutzbund befürchtet, dass insbesondere sozial schwächere Eltern nur das kostengünstigere 25-Stunden-Angebot bezahlen können.

Bündnis plant Demonstration in Düsseldorf

Das Bündnis fordert deshalb die völlige Abschaffung der Beiträge sowie eine Aufstockung des Landesetats von derzeit knapp einer auf 1,5 Milliarden Euro. Mit zwei landesweiten Aktionen will das Forum im September gegen das Kibiz mobil machen: Am 6. September sind alle Einrichtungen dazu aufgerufen mit Aktionen auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen, für den 15. September rufen die 26 Unterstützer des Bündnisses zu einer Demonstration in Düsseldorf auf.

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