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Es funkte beim Schützenfest am Jakobsbrunnen

SÜDKIRCHEN Das Schützenwesens spielt eine große Rolle in der Familie Kiene. Beim Schützenfest am Jakobsbrunnen im Ondrup-Westerfelde lernten sich Alois und Margarethe Kiene 1954 kennen. Und Jahrzehnte später kam es zu einem Duell um die Königswürde zwischen Vater Alois und Sohn Rolf beim Schützenfest in Südkirchen. Heute feiern Margarethe und Alois Kiene ihre Goldene Hochzeit.

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Es funkte beim Schützenfest am Jakobsbrunnen

Margarethe und Alois Kiene feiern am Dienstag ihre Goldhochzeit.

Der Jubilar wurde 1930 bei Oppeln in Schlesien geboren. Nach dem Krieg musste er flüchten und kam 1946 zu seinem Onkel nach Südkirchen. Zunächst arbeitete er auf dessen Bauernhof. 1952 ging er dann zur Baufirma Kortmann in Nordkirchen, wo er bis zum Rentenalter 40 Jahre lang als LKW-Fahrer tätig war.

Margarethe Kiene kam 1938 in Südkirchen zur Welt. Sie war also 16 Jahre alt, als ihr Alois beim Schützenfest am Jakobsbrunnen zum ersten Mal begegnete. "Er forderte mich zum Tanzen auf. Es war Liebe auf den ersten Blick", erinnert sich die heutige Jubilarin. Drei Jahre später, am 28. August 1957, traten die beiden dann vor den Traualtar.

Sieben Kinder

Aus der Ehe gingen vier Söhne und drei Töchter und mitterweile auch schon 16 Enkelkinder hervor. Trotz dieser großen Familie nahm Mutter Kiene 1971 eine Beschäftigung in der Kinderheilstätte Nordkirchen auf, arbeitete dort zunächst in der Küche und dann in der Pflege.

Und auch für die Hobbys blieb noch Zeit. Viele Jahre sang Alois Kiene im MGV Concordia. Bei den Südkirchener Schützen gehörte er zum Offizierskorps und wollte einmal sogar Majestät werden. Doch im fairen Wettstreit schoss Sohn Rolf den Vogel ab. Später ernannte ihn der Schützenverein zum Ehrenmitglied. Heute kocht und backt er gerne und bastelt in seiner Werkstatt. Margarethe Kienes Hobbys sind die Handarbeit und ihr Garten: "Da bin ich der zufriedenste Mensch."

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